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  Regenschirm des Monats    

Dieser Schirm ist Symbol in mehrfacher Hinsicht: für den notwendigen Klimaschutz, für Wettereinflüsse und Satellitenmeteorologie, aber auch Auszeichnung für diejenigen, die einen Schirm über das Wettermuseum halten.

english language Sie sind hier: www.wettermuseum.de --> organisatorisches --> pressemitteilungen

Pressemitteilungen sind die zu bestimmten Anlässen an mehr als 20 Redaktionen (Print und/oder Radio/TV) versandten Emails mit/ohne Attachment oder Postsachen. Wenn eine Aufnahme in den Verteiler gewünscht wird, bitte eine Email an das Wettermuseum.

21.05.2018

Vereinsleben, Datenschutz, Richard Aßmann und Schülerlabornetzwerk - Neues aus dem Wettermuseum

Sehr geehrte Damen und Herren der regionalen und überregionalen Medien,

unser Museumsverein hat seinen sechsköpfigen Vorstand auf der Jahreshauptversammlung in der vergangenen Woche für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt. Da das sicherlich nicht so spannend ist, folgen unten weitere Informationen zu den "allernächsten" Vorhaben bzw. Angeboten.

Zunächst bitten wir um Verständnis, dass auch wir auf den Datenschutz eingehen müssen. Er ist uns wichtig und nach unserem Kenntnisstand kommen wir auch bei Pressemitteilungen nicht an "Opt-in" vorbei. Wir benötigen von Ihnen also explizit eine Bestätigung, dass wir Ihnen Pressemitteilungen zukünftig schicken dürfen.

Zur Vereinfachung verknüpfen wir das mit der heutigen PM.

Antworten Sie bitte einfach auf diese E-Mail, wenn der Verein Wettermuseum e.V. bzw. das Museum für Meteorologie und Aerologie Ihre Kontaktdaten (überwiegend nur Emailadressen der Redaktionen und/oder einzelner Mitarbeiter, in Einzelfällen die auf Webseiten veröffentlichten Anschriften der Redaktionen oder Verlage) bis auf Widerruf speichern und verarbeiten darf. Dann können wir Sie, wie gewohnt, auch in Zukunft über Veranstaltungen und Fortschritte informieren. Ihre Kontaktdaten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit für die Zukunft postalisch oder per Mail an verein@wettermuseum.de widerrufen.

Falls Sie bis zum 25. Mai 2018 nicht antworten und eine Einwilligung erteilen, werden wir Ihre Kontaktdaten aus unserer Excel-Tabelle im Vereins-PC löschen (müssen).

Als Einwilligung werden wir alle Antwortemails werten, die nicht ausdrücklich durch hinzugesetzten Text etwas anderes ausdrücken. Unbearbeitete Antwortemails zählen wir insofern als Zustimmung.

Wir hoffen, damit bleibt Ihr Aufwand gering.

Information #1: Richard Aßmann

Am 28. Mai jährt sich der Todestag von Richard Aßmann zum 100. Mal. Wir würdigen das mit einer Sonderausstellung im Foyer unseres Hauses.

Aßmann, in Magdeburg geboren, zunächst Landarzt in "Freienwalde an der Oder" (heute: Bad Freienwalde) nordöstlich von Berlin, entwickelte sich zum weltweit bekannten Meteorologen, die Berliner Wissenschaftlichen Luftfahrten wurden von ihm initiiert, das um 1885 entwickelte Aspirationspsychrometer trägt seinen Namen, 1901 führte er den Gummiballon zur Messung in der Atmosphäre ein, er ist Mitentdecker der Stratosphäre (1902), schließlich Gründer des ebenfalls weltweit bekannten Aeronautischen Observatoriums zu Lindenberg (heute Richard-Aßmann-Observatorium).

Gern übermitteln wir weitere Informationen. Unsere Ausstellung wird am Vortag, dem 27. Mai um 10 Uhr eröffnet.

Information #2: Bildungsveranstaltung mit Prof. Overwien (Kassel)

Am 4. Juni von 15 bis 17 Uhr wird Prof. Dr. Bernd Overwien (Universität Kassel) in einem öffentlichen Impulsvortrag in unseren Räumen das Aufgabengebiet „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ skizzieren. Bernd Overwien hat sich jahrzehntelang in zahlreichen Projekten diesem Feld gewidmet.

Im Vortrag wird er einen Überblick über die Erkenntnisse seiner Projekte geben, aus der Agenda 2030 abzuleitende Ziele beschreiben und für alle Fragen rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Verfügung stehen.

„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist eine vielfach verwendete Begriffskombination, die inhaltlich in den letzten Jahrzehnten eine Weiterentwicklung erfuhr, zugleich sehr komplex ist und deshalb in ihrer Durchsetzung gelegentlich Schwierigkeiten bereitet. Das Wettermuseum als Veranstalter würde sich nicht nur über die Teilnahme von Umweltakteuren und Lehrkräften freuen, sondern lädt alle ein, die als gegenwärtige und zukünftige Herausforderung Armut, Geschlechterungleichheit, weltweite Gesundheitsgefahren, häufiger auftretende und an Intensität zunehmende Naturkatastrophen, gewalttätiger Extremismus, die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen und den Klimawandel sehen. Eine formlose Teilnahmeankündigung würde die Raumplanung erleichtern.

Information #3 (Sperrzeit 4. Juni 17 Uhr): Das Wettermuseum - Museum für Meteorologie und Aerologie - wird Mitglied im Schülerlabor-Netzwerk GenaU

Am 4. Juni, im Rahmen der Veranstaltung mit Prof. Overwien, wird Silke Vorst, die Koordinatorin des Schülerlabor-Netzwerkes GenaU, die neue Mitgliedschaft offiziell bekannt geben.

GenaU steht für „Gemeinsam für naturwissenschaftlich-technischen Unterricht“ und ist ein Netzwerk, das aus naturwissenschaftlich-technischen Schülerlaboren an Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Berlin und Brandenburg besteht.

Die Mitglieder des Netzwerkes sind eigenständige außerschulische Lernorte und gehören unterschiedlichen Trägerorganisationen an.

Die Mitglieder des Netzwerkes bieten selbstständiges Experimentieren in forschungsnaher Umgebung für Schulgruppen an, das in diesem Umfang in der Regel nicht an Schulen stattfinden kann.

Die Aktivitäten des Netzwerkes zielen darauf ab, praxisbezogene Impulse für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht zu geben.

Die Ziele des Netzwerkes sind:
* Die Schaffung einer gemeinsamen Plattform, die Lehrkräfte und Schüler über die Bildungsangebote der Netzwerkmitglieder informiert.
* Die Erhöhung des regionalen und überregionalen Bekanntheitsgrades der genannten Angebote sowie der Sichtbarkeit der beteiligten Einrichtungen.
* Die Stärkung der politischen und gesellschaftlichen Wirksamkeit außerschulischer Lernorte zur Verbesserung des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichtes.
* Die effiziente Nutzung der vorhandenen Ressourcen und Erfahrungen der einzelnen Netzwerkmitglieder zur Erzielung von Synergieeffekten.
* Das gemeinsame Einwerben von Fördermitteln.

Gern geben wir dazu weitere Auskünfte. Auch die Netzwerkkoordinatorin wird Sie darüber informieren.

Mit freundlichen Grüßen

aus dem sonnigen Lindenberg

Dr. Bernd Stiller

ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

11.03.2018

PM Wettermuseum: Ökofilm, Eisbär und Wolkenblick

Sehr geehrte Damen und Herren,

für die regionalen Medien teilen wir mit:

Auch in diesem Jahr wird es eine Veranstaltung zur Ökofilmtour in Lindenberg geben. Am Dienstag, den 20. März 2018 ab 16 Uhr wird als Hauptfilm die 45minütige „Terra-X“ (ZDF) Produktion „Unsere Wälder: Im Reich des Wassers –Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel“ gezeigt. Traditionell findet im Anschluss an die Filmvorführung eine Podiumsdiskussion statt, zu der wir in diesem Jahr Prof. Dr. Pierre L. Ibisch (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde) begrüßen werden.
Veranstaltungsort ist wie immer das Klubhaus des Richard-Aßmann-Observatoriums (DWD). Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf eine gut besuchte Veranstaltung und eine lebhafte Diskussion.

Für die überregionalen Medien ist vielleicht folgende Information interessant:

Mit der Überschrift "Wolkenblick und Polareis" werben wir für den Sonntag, den 25.03.2018, an dem zusätzlich von 10-16 Uhr geöffnet ist. Ab Sonntag nach Ostern sind wir wieder regelmäßig außer an Feiertagen auch sonntags geöffnet. Wir wollen Ende März mit dieser zusätzlichen Öffnung zwei neue Module für kleine und große Wetterforscher einweihen:

Ein Wolkenbeobachtungsmodul mit Tisch und Bänken sowie 4 großen Infotafeln soll helfen, sich in der Welt der Wolken zu orientieren und eine Zuordnung zu treffen. Ein "Bilderrahmen" animiert zu eigener Wolkenzeichnung. Speziell an kleine Besucher wendet sich das Polarforschermodul im Ausstellungsbereich. Hier kann die Eisentwicklung an Nord- und Südpol verfolgt werden. Hörgenuss bietet ein eigens für das Wettermuseum entwickeltes Eisbär-Hörspiel.
Für Gespräche und kostenfreie Führungen steht der Vereinsvorstand zur Verfügung, der Eintritt bleibt gegenüber 2017 unverändert.

Beide neuen Projekte wurden teilweise mit Landesmitteln und Fördermitteln des Landkreises Oder-Spree unterstützt, enthalten aber auch viele ehrenamtliche Stunden des Vereins selbst.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R. Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

26.09.2017

PM (regional) Wettermuseum: 1000 EUR, Wolkenblick und Barometertag

Sehr geehrte Damen und Herren,

Schatzmeisterin Gabriele Weitzel brachte am vergangenen Wochenende eine Geldprämie aus Halle mit. Im Wettbewerb um neue Mitglieder, ausgerufen von der Kulturstiftung des Bundes, die in Halle ihren Sitz hat, konnte der Lindenberger Verein Wettermuseum e.V. zwar keinen vorderen, aber einen sicheren mittleren Platz mit 20 neuen Mitgliedern erringen. Die Lindenberger waren im Übrigen aus Oder-Spree der einzige Verein, der teilnahm.
Vereinsvorsitzender Bernd Stiller sieht damit die Chance, im nächsten Jahr neue Projekte anzustoßen. Jetzt im Herbst muss erst noch ein Projekt umgesetzt werden, für das eine Unterstützung durch "Lottomittel" aus dem Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg bereits zugesagt ist. Es geht um einen "Wolkenblick". Der wird auf der anderen Straßenseite etwas erhöht mit Bänken, Tischen, Infotafeln und einer Staffelei eingerichtet. Chancen nicht nur für junge Künstler.
Technischer geht es am 15. Oktober zu. Der Tag des Barometers wird auf Initiative des Wettermuseums erstmalig begangen! Evangelista Torricelli entwickelte 1644 das Quecksilberbarometer. Der Mathematiker wurde am 15. Oktober 1608 geboren.
Es wird eine kleine Sonderausstellung geben und Vereinsmitglieder beantworten Fragen zum Barometer.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R. Bernd Stiller

06.09.2017

Wettermuseum lädt ein: Gemeinsames Wetterhören und Buchverlosung

Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Donnerstag, dem 14. September, findet in Lindenberg bei Beeskow eine Veranstaltung mit der Musikwissenschaftlerin Dr. Karin Zauft (Halle/Saale) statt. Beginn 16:00 Uhr im Wettermuseum: Gemeinsames „Wetterhören“ – barocke Theatereffektmaschinen im Einsatz, Fortsetzung 16:45 Uhr im Vortragssaal Richard-Aßmann-Observatorium: Die Faszination des Wetters in der Musik: Rätselhaftes Gleichnis, farbenprächtige Malerei und Klang gewordenes Spiegelbild der menschlichen Seele.

Der Eintritt ist frei. Unter den Voranmeldungen per Email an

preisausschreiben@wettermuseum.de

wird der spannende 300-Seiten-Roman "Die Erfindung der Wolken" von Richard Hamblyn ausgelost.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Bernd Stiller

ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

06.08.2017

PM Wettermuseum: Feuer, Fluten, Hagelwetter und gemeinsames „Wetterhören“

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Verein Wettermuseum e.V. möchte Sie hiermit über zwei Veranstaltungen informieren und würde sich freuen, wenn Sie diese Informationen geeignet an Ihre Leserinnen und Leser weitergeben. 1) Feuer, Fluten, Hagelwetter: Am Mittwoch, den 23.08.2017, um 16 Uhr im Wettermuseum Lindenberg, stellt Thomas Adam sein Buch „Feuer, Fluten, Hagelwetter“ über die Geschichte der Naturkatastrophen in Baden-Württemberg vor. Er spricht über die folgenschwersten Ereignisse der letzten Jahrhunderte sowie über die kulturhistorischen Veränderungen, die schwere Unwetter, Überschwemmungen und Erdbeben im Südwesten nach sich gezogen haben. Sein Vortrag wird von einer Bildpräsentation begleitet. Der Eintritt ist frei. Über Spenden für unsere Museumsarbeit freuen wir uns aber immer.

2) Das Wettermuseum e.V., das Richard-Aßmann-Observatorium Lindenberg und die Deutsche Meteorologische Gesellschaft e.V. laden ein:

14. September 2017 in Lindenberg (Mark)

16:00 Uhr: Gemeinsames „Wetterhören“ – barocke Theatereffektmaschinen im Einsatz

(Ort: Wettermuseum, Herzberger Str. 21 - Ballonhalle 2)

16:45 Uhr: Die Faszination des Wetters in der Musik: Rätselhaftes Gleichnis, farbenprächtige Malerei und Klang gewordenes Spiegelbild der menschlichen Seele

Zu Gast: Dr. Karin Zauft (Halle / Saale)

(Ort: Richard-Aßmann-Observatorium - Vortragssaal)

Die Sonderausstellung des Wettermuseums zu den barocken Wettereffektmaschinen hat sich die Herzen der Besucher erobert: Wind, Regen und Donner handgemacht. Wie aber wurde das früher eingesetzt? Wie haben Wetterphänomene Theater und Musik begleitet, Künstler inspiriert? Darüber berichtet Dr. Karin Zauft, Musikwissenschaftlerin, langjährige Musik- und Chefdramaturgin am Opernhaus in Halle (Saale) sowie Hochschuldozentin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und an der Universität Leipzig.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R. Bernd Stiller

06.08.2017

PM Wettermuseum: Tag des Barometers

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Verein Wettermuseum e.V. ruft hiermit den Sonntag, der jährlich auf den 15. Oktober fällt oder diesem Tag unmittelbar folgt, als Tag des Barometers aus und wird ihn zunächst mit Veranstaltungen in Lindenberg begehen. Wir hoffen, dass sich dieser Tag später überregional etabliert.

Der 15. Oktober 1608 ist der Geburtstag von B Evangelista Torricelli. Der 15. Oktober in diesem Jahr ist ein Sonntag.

Der Verein stellt aus diesem Anlass einige seiner Neuerwerbungen aus, darunter das größte Bourdon-Barometer aus der Sammlung Stöhr und den weltweit einzigen Prototypen eines frühen Präzisions-Barometers, das 1782 als „Barometer mit dem Sektor“ von J. H. de Magellan (1722 – 1790) erfunden und 1991 von Rainer Holland mit konstruktiven Verbesserungen „nacherfunden“ wurde.

Natürlich gibt es auch die ganz "normalen" Barometer zu sehen, ob als "Stationsbarometer", ein in den Wetterdiensten standardmäßig eingesetztes Quecksilberbarometer, oder die Aneroidbarometer in verschiedenen Ausführungen.

Für interessierte Besucher werden Informationen zur Luftdruckmessung und Berücksichtigung der "richtigen Barometerhöhe" geboten. Interessenten, die zum Thema Barometer einen Beitrag leisten wollen, sind herzlich willkommen und sollten mit dem Wettermuseum Kontakt aufnehmen (verein@wettermuseum.de).

Wettermuseum e. V.
OT Lindenberg
Herzberger Str. 21
15848 Tauche

10.03.2017

Presse-Info: Ökofilmtour in Lindenberg

Die Politik muss es voranbringen

Der Einladung zur jährlichen Ökofilmtour-Veranstaltung ins Lindenberger Richard-Aßmann-Observatorium waren am Donnerstagabend deutlich mehr als 30 Gäste gefolgt. Der Film "Letzte Chance für unser Klima - worauf es jetzt ankommt", eine Koproduktion Deutschland/England/USA des Westdeutschen Rundfunks begeisterte allerdings nicht durchweg und erhielt mehrfach wenig Punkte, war aber nach Meinung des Mitveranstalters und Gesprächsleiters Bernd Stiller vom Lindenberger Wettermuseum ein sehr anregender Ausgangspunkt für die Diskussion.

Als auswärtigen Gast für die Podiumsdiskussion war Erika von Schneidemesser, die Leiterin des Forschungsprojektes Klimawandel und Luftqualität am Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS), Potsdam, gewonnen worden, die sich recht positiv zum Film bekannte. Andere hielten diesen Film für zu plakativ oder die vorgebrachten Probleme für zu weit entfernt, es ging um Gletscher in Peru und um Trockenheit in Kalifornien mit dort lebensbedrohlichen Auswirkungen. "Aber uns hier in Mitteleuropa fehlt die Betroffenheit, der Leidensdruck", meinte Frank Beyrich, Meteorologe und stellv. Leiter des Observatoriums, der ebenfalls an der Podiumsdiskussion teilnahm.

Eberhard Wulf aus Wendisch Rietz sah Gründe für das mangelnde Engagement für Klimaschutz darin, dass die Lufttemperatur nicht dem CO2-Anstieg folge und die Ursachen für den Klimawandel somit umstritten seien. Dem widersprach Frank Beyrich, er verwies darauf, dass auch die Messwerte des Observatoriums diesen langfristigen Temperaturanstieg belegen, aber das Klimasystem nun einmal sehr komplex und hochgradig nichtlinear sei. Somit kann man in kurzen Zeiträumen gar keinen Gleichklang von CO2-Anstieg und Temperaturanstieg erwarten.

Jens Reichardt aus Beeskow meinte, RWE - um diesen westdeutschen "Stromgiganten" ging es unter anderem im Film - sei nun mal da, "weil wir alle Strom haben wollen und auch brauchen" und verstärkte die Ratlosigkeit.

Auch Frau von Schneidemesser konnte keine Antwort auf die Frage geben, welche Maßnahmen denn nun lokal und für jeden einzelnen vorrangig zu ergreifen seien, sie plädierte für viele kleine Schritte. Jüngst habe man als Potsdamer Institut für Nachhaltigkeit (IASS) die Stadt Potsdam beraten, wie Stadtplanung und Stadtentwicklung zur Luftreinhaltung beitragen können und zugleich den Klimawandel dämpfen. Sie verwies darauf, dass der Autoverkehr zur gesundheitsgefährdenden Luftverschmutzung beitrage (z. B. Feinstaub, Stickoxide) und teilweise klimawirksam (z. B. CO2) sei. Erika von Schneidemesser warb dafür, Luftreinhaltung und Klimawandel integriert zu betrachten.

Als Frank Beyrich ergänzte, "wir messen seit einem Jahr CO2 und Methan an unserem Messturm in Falkenberg" im Rahmen des Projektes ICOS und auf eine geplante 30jährige Messreihe verwies, rief eine Dame aus dem Publikum: „Das ist doch viel zu spät“.

Damit war das Dilemma des Abends umrissen, wir dulden die Kohleverstromung, wissen eigentlich, dass man jetzt handeln müsste, aber haben keinen Leidensdruck. Da müsste die Politik handeln, waren sich fast alle einig. „Nur wenn sie dies täte, würden die Politiker abgewählt …“, trübte ein Gast doch wieder die Stimmung. Jens Reichardts Vorschlag, statt Solarenergie die Kernfusionsforschung zu fördern, denn "Wendelstein 7-X" in Greifswald hätte im letzten Jahr ja positive Zwischenergebnisse gebracht, konnte da keine Euphorie mehr auslösen. In Kernfusionskraftwerken könnte Energie klima- und umweltfreundlich erzeugt werden, aber ab wann, das konnte im Saal keiner beantworten.

19.02.2017

PM Wettermuseum: Ökofilmtour in Lindenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem Jahr 2007 ist der Wissenschaftsstandort Lindenberg (bei Beeskow) einer der vielen Stationen der jährlichen "Ökofilmtour", dem Festival der Umweltfilme.

Im Mittelpunkt der Lindenberger Filmauswahl und Podiumsdiskussionen stehen meist Filme zum Thema Klimawandel und Luftverschmutzung und so bleibt es auch 2017:

Im Rahmen der Ökofilmtour wird am Donnerstag, den 9. März um 16 Uhr die 45minütige Koproduktion (Deutschland, USA, England) „Letzte Chance für unser Klima – Worauf es jetzt ankommt“ von Christian Jentzsch gezeigt.

„Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Über-schwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern wie den USA geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus.

Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemein-schaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: Weltweit werden z. Z. neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortungen übernehmen müssen, die den weltweiten CO2-Ausstoß anheizen – die Produzenten von Öl- und Kohle-Energie“. (Quelle WDR)

Etwas kürzer formuliert: Der Film spannt den Bogen vom Klimawandel und seinen Folgen, wie Wasserarmut einerseits, Flutgefahren andererseits zur konkreten Frage: Können die Verantwortlichen dafür, die Produzenten von Öl- und Kohle-Energie, belangt werden.

Für die anschließende Diskussion zum Film und zum Thema konnte das Wettermuseum Frau Dr. Erika von Schneidemesser vom Potsdamer Institut für Nachhaltigkeitsforschung (2009 von Klaus Töpfer gegründet) gewinnen. Sie ist dort Leiterin des Projektes „Klimawandel und Luftqualität“. Damit ist eine spannende Diskussion zu erwarten, die bis zur Frage gehen könnte, was der VW-Abgasskandal für den Klimawandel bedeutet.

Treffpunkt ist das Klubhaus im Richard-Aßmann-Observatorium (Deutscher Wetterdienst, DWD), durch die Veranstaltung führt wie in den Vorjahren Dr. Bernd Stiller vom Wettermuseum.

Das Wettermuseum, etwa 400 m vom Veranstaltungsort entfernt, ist bis 16 Uhr geöffnet.

Mit freundlichen Grüßen

FdR

Bernd Stiller

ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.

10.12.2016

PM vom 6.12. Wettermuseum, ergänzende Textbausteine

Wir kämpfen mit möglichst vielen neuen Mitgliedern auch um die drei Sonderpreise "Kooperation" in Höhe von 7 bis 15 Tausend EURO. Unser Kooperationspartner ist der Verein W E I TBLICK e.V.aus Burg im Jerichower Land. Der Verein betreibt mit seinen ehrenamtlichen Filmvorführern und Barmitarbeitern u.a. das Kino "Burg-Theater", das älteste Kino Deutschlands.

Auch wenn es weit weg klingt. Es gibt im Wettbewerb ja nur eine begrenzte Zahl von teilnehmenden Vereinen. In Oder-Spree sind wir allein. Und nach Burg sind es nur 1 1/2 Autostunden. Und ein wichtiger Grund: es gibt sehr viele Gemeinsamkeiten. Das macht sich nicht allein an den großen Zielen fest, wie kulturelles, nachhaltiges, regionales, gemeinnütziges, generationsübergreifendes Denken, Handeln und Arbeiten. Sondern konkreter: Kultur im ländlichen Raum, da die verwelkende Provinz, hier die zivilisatorische Einöde. Jedenfalls im Sprachgebrauch aus den Gründerjahren des Observatoriums. Heute natürlich unzutreffend, weitgehend.

Der Verein W E I TBLICK e.V. ist aus der Situation heraus entstanden, dass das Burger Kino Ende 2009 schließen sollte. Wir haben uns gegründet, u. a. auch um das Denkmalensemble "Ballonhalle und Windhaus Zwei" zu retten. - Wir sind regelmäßig Vorführort der Ökofilmtour, das Burger Theater hat ähnliches: Kino Global, auch mit Gesprächspartnern.

Und Lindenberg und Magdeburg, jetzt mal noch 25 km weiter nach Westen gedacht, verbindet Leben und Wirken Richard Aßmanns. Wir begehen 2018 den 100. Todestag Aßmanns, Entdecker der Stratosphäre, Gründer des Observatoriums Lindenberg und in Magdeburg geboren.

Wenn es uns gelingt, den Kooperationspreis zu gewinnen, haben wir das Geld für eine Ausstellung über Aßmann. ... als Arbeitsidee. Natürlich werden wir uns im kommenden Frühjahr mit W E I TBLICK treffen, um das konkret zu besprechen. Sicher werden wir gemeinsam noch weitere Ideen entwickeln und umsetzen, was beide Kulturstandorte voranbringt.

Wer jetzt Mitglied wird, unterstützt uns also dreifach. Mehr jährliche Mitgliedsbeiträge, die 50 EUR pro Antrag Zuschuss und die Chance auf den Sonderpreis.

06.12.2016

PM Wettermuseum

Sehr geehrte Damen und Herren,

das

Wettermuseum wirbt um neue Vereinsmitglieder

Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Mitgliederzahl des Vereins Wettermuseum e.V., der das Lindenberger Meteorologie-Museum trägt, zwar mehr als verdoppelt, aber Vereinsmitglieder bringen nicht nur ihren Mitgliedsbeitrag (derzeit bei 30 Euro im Jahr beginnend) ein, sondern auch Wissen und Beziehungen, Ideen und - das ist wichtig und nicht zu unterschätzen, meint der Vereinsvorstand - kritische Worte. Wenn eine neue Ausstellungsidee schon den Vereinsmitgliedern nicht gefällt, dann ist es wohl unwahrscheinlich, dass fremde Besucherscharen zu begeistern sind. Zu den bisher rund 65 Vereinsmitgliedern gehören nicht nur Wetterleute. Auch Lehrerinnen und Schulleiter, Köche und Geschäftsführer, Schülerinnen und Studenten, Rentner, Ärzte gehören dazu. Eigentlich gibt es keinen Beruf, der nicht dazu passt. Denn zum Wetter, auch zum schlechten, hat jeder eine Meinung, scherzt der Vereinsvorsitzende und einzige Meteorologe im Vorstand, Dr. Bernd Stiller.

Die Absicht, Mitgliederwerbung wieder etwas stärker zu betreiben, hatte der Vereinsvorstand schon seit einigen Jahren. Jetzt gibt es aber einen Grund, sie wirklich ganz kräftig zu betreiben:

Die Kulturstiftung des Bundes hat den Wettbewerb "Call for Members" nach 2012 zum zweiten Mal ausgerufen, um die kulturelle Arbeit von Vereinen in den ostdeutschen Flächenländern zu unterstützen. Diejenigen Vereine, die während der Wettbewerbslaufzeit bis Juni 2017 am meisten neue Mitglieder gewinnen, erhalten pro neuem Mitglied von der Kulturstiftung eine Prämie von 50 Euro, maximal bis zu 5.000 Euro.

Die Schatzmeisterin Gabriele Weitzel rechnet vor, wenn 35 neue Mitglieder gewonnen werden, wären das mehr als 1700 Euro Prämie neben den fast 1000 Euro Mitgliedsbeitrag mehr. Damit ist es vielleicht doch möglich, den Eigenanteil für ein nächstes Förderprojekt zu leisten. Denn die Besucherzahlen wachsen, aber der Platz reicht immer öfter nicht, gerade für Schulklassen. Es müsste noch etwas angebaut werden.

Um das Projekt Mitgliederwerbung anzuschieben, hat sich auch ein prominentes Neumitglied gemeldet: Der studierte Journalist Michel Nowak vom rbb, Jahrgang 1979, arbeitet im rbb-Hörfunk und -Fernsehen und zunehmend auch als "Wetterreporter". Für den Verein hatte er die Feierlichkeiten zum 10. Vereinsgeburtstag moderiert. Jetzt will er ein gutes Beispiel geben und ist dem Verein beigetreten. Zwei weitere Neumitglieder haben sich ebenfalls bereits gemeldet. Ausgefüllt werden müssen der Antrag an den Verein und eine Bestätigung für die Kulturstiftung, beides zu finden auf der Webseite www.wettermuseum.de oder per Post anfordern.

In Oder-Spree ist der Wettermuseum e.V. im Übrigen allein im Wettbewerb vertreten, in Frankfurt (Oder) sind es zwei Vereine. Mehr dazu auf http://www.callformembers.de/teilnehmer/

F.d.R. und

mit freundlichen Grüßen

Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

08.09.2016

PM Wettermuseum

Sehr geehrte Damen und Herren,

in unserer PM vom 12. Mai hatten wir Ihnen vorab mitgeteilt:

Im Blick nach vorn orientiert der Verein auf seine 10-Jahres-Feier am kommenden 17. September in Lindenberg. Hier wird es ein großes Drachenfest mit Drachenfreaks aus dem gesamten Bundesgebiet und einigen Ehrengästen geben. Auch das Richard-Aßmann-Observatorium hat seinen Tag der offenen Tür auf diesen Termin gelegt.

In 10 Tagen ist es nun soweit und wir können unsere Informationen konkretisieren. Einige Redaktionen haben bereits reagiert:
(...)
Sie erhalten nachfolgend eine Textfassung und beiliegend einige zusätzliche bzw. ausführlichere Informationen.

In Lindenberg wird gefeiert

Das Lindenberger Wettermuseum wird 10 Jahre alt. Das Richard-Aßmann-Observatorium (Deutscher Wetterdienst) in Lindenberg (bei Beeskow) wurde vor 111 Jahren gegründet. Das ist für beide Einrichtungen Anlass für ein gemeinsames Fest am 17. September von 10 bis 16 Uhr.

Der Deutsche Wetterdienst bietet Einblicke in seine Messtechnik, zeigt Experimente und lädt zweistündlich zu Vorträgen ein. Der Wetterballonaufstieg kann um 12:45 Uhr verfolgt werden.

Der Festtag beginnt um 10 Uhr am Wettermuseum in der Herzberger Str. 21 mit Darbietungen der Rattle Storks Oldtime Jazzband aus Storkow, nur kurz unterbrochen um 10:30 Uhr durch Begrüßungsansprachen. Von 10 bis 16 Uhr sind die Drachen von Drachenfreunden aus Europa und Übersee zu bestaunen, die Lindenberg als Ort ihres diesjährigen Historical Kite Meeting auserwählt haben. Damit steht auch das angebotene Drachenbasteln unter professioneller Anleitung und die schönsten Drachen werden ausgezeichnet. Michael Nowak vom RBB führt durch das Programm, das kurze Interviews und viel Musik bietet. Am Nachmittag wechseln sich die Rattle Storks und Finalisten des regionalen Gesangswettbewerbs VOC ab. Auch Stoppschild aus Eisenhüttenstadt ist dabei.

Zwischen 11 und 13 Uhr können Besucher die Bimmelbahn - den kleinen Landstreicher - zu Fahrten zwischen Wettermuseum und Observatorium nutzen. Auch Amateurfunker sind vor Ort und präsentieren ihre Technik. Und natürlich können die alten und neuen Ausstellungsbereiche des Wettermuseums selbst in Augenschein genommen werden. Die Führungen sind kostenfrei, der Eintritt ist halbiert. So der Wind es zu lässt, werden nach 15 Uhr die Drachen fliegen.

Parkplätze sind ausreichend vorhanden, bei der Anfahrt sind Umleitungen zu beachten.

Da der nächste Tag der offenen Tür am Richard-Aßmann-Observatorium wahrscheinlich erst wieder im Jahr 2019 möglich ist, ist es für alle Interessierten in Berlin und Brandenburg eine guter Grund, jetzt nach Lindenberg zu fahren.

Mit freundlichen Grüßen

FdR
Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

06.07.2016

PM Wettermuseum: Zweifacher Startschuss

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend informieren wir über ein nächstes Vorhaben.

Zweifacher Startschuss

Am kommenden Mittwoch, den 13. Juli, fährt die "Bimmelbahn" von Jürgen Sehne erstmalig zum Wettermuseum nach Lindenberg. Es ist eine Sonderfahrt für Flüchtlingskinder an der Spreeschule Fürstenwalde während der dortigen Projektwoche.

Die Fahrt- und Eintrittskosten für die Gruppe von rund 15 Kindern übernimmt das Wettermuseum mit Förderung durch die AKTION MENSCH. Das ist der Projektauftakt, andere Gruppen aus Flüchtlingsprojekten aus Berlin und Brandenburg können sich in den nächsten Wochen und Monaten für Museumsbesuche anmelden.

Da die Bimmelbahn noch freie Plätze hat, können diese von Einwohnern und Urlaubern genutzt werden. Zum Sonderpreis von 5 EUR für die Hin- und Rückfahrt sind alle die dabei, die um 9 Uhr an der Spreeschule in der August-Bebel-Straße (gegenüber NETTO) einsteigen oder gegen 09:20 Uhr ihr Glück am Bahnhof Bad Saarow versuchen.

Die Rückfahrt findet um 13 Uhr von Lindenberg aus statt, Ankunft in Fürstenwalde etwa gegen 14 Uhr. Der Museumseintritt für zusätzliche Gäste beträgt 6 EUR, Kinder 4 EUR.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

12.05.2016

Pressemitteilung: Wettermuseum e.V. wählte neuen Vorstand

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Mitgliederversammlung des Lindenberger Vereins Wettermuseum e.V. wählte heute turnusgemäß nach zwei Jahren den Vorstand neu. Alter und neuer Vorsitzender ist der Diplom-Meteorologe Dr. Bernd Stiller, sein Stellvertreter Siegfried Schreiber (Berlin) wurde ebenfalls wiedergewählt. Auch Gabriele Weitzel (Premsdorf) bleibt als Schatzmeisterin im Amt.

Neu in den jetzigen Vorstand wurden Ralf Kraak (Berlin), der zwei Jahre pausierte, und erstmals Bernd Bezill (Rietz Neuendorf) gewählt. Bernd Bezill gehört erst seit einigen Jahren zum Verein, hilft jetzt sehr aktiv die Führungen durch die Ausstellung abzusichern.

In seinem Jahresbericht ging Stiller auf den erfolgreichen Abschluss der beiden Projekte Bau Besucherzentrum und neue Dauerausstellung ein, erst vor einigen Wochen wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die 50% der Ausstellungskosten gefördert hatte, die Prüfung der Unterlagen beendet und die letzte Förderrate ausgezahlt. Alles im grünen Bereich, alle Abrechnungen waren ok. Auch der Baukredit wird im nächsten Monat zur Hälfte getilgt sein, somit hat der Verein nur noch 25.000 EUR Schulden abzutragen, rechnete der Vereinsvorsitzende vor.

Im Blick nach vorn orientiert der Verein auf seine 10-Jahres-Feier am kommenden 17. September in Lindenberg. Hier wird es ein großes Drachenfest mit Drachenfreaks aus dem gesamten Bundesgebiet und einigen Ehrengästen geben. Auch das Richard-Aßmann-Observatorium hat seinen Tag der offenen Tür auf diesen Termin gelegt.

Ob und wie der Verein das Museumsgelände und seine Ausstellungen weiterentwickeln kann, hängt von den immer notwendigen Eigenmitteln ab. Jetzt ist nichts in der Kasse für zukünftige Aufgaben, wir müssen den Kredit abbezahlen, mahnt deshalb auch Gabriele Weitzel. Somit ist auch ungewiss, ob im Jahr 2019 der 100. Jahrestag des Höhenweltrekords für Drachen, der in Lindenberg gehalten wird, würdig begangen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

01.03.2016

PM: Sonderausstellung - Sonderöffnung - Sonderführung

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Wettermuseum Lindenberg lädt zum kommenden Sonntag zwischen 13 und 16 Uhr zu einer Sonderöffnung ein. Eröffnet wird für zwei Wochen die Sonderausstellung "Klima? Wandel. Wissen!" Der Eintritt hierzu ist frei. Auf interessante und abwechslungsreiche Art und Weise erfahren die Besucher das Wichtigste aus dem aktuellen Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC). Experten der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch haben die Ergebnisse anschaulich aufbereitet und auf die Themenfelder Ernährung und Landwirtschaft, Meeresspiegelanstieg, Wirtschaft und Klimaschutz sowie Energie eingegrenzt.

(mehr über die Ausstellung und Germanwatch unter: http://germanwatch.org/de/ausstellung-klimawandel)

Gleichzeitig lohnt sich der Besuch im Wettermuseum, denn ein Modell des Wettersatelliten MetOp ist nun wieder vorhanden. Es wurde von einer regionalen Firma gebaut und kann nun auf Dauer im Wettermuseum bleiben. Dieses Projekt wurde aus Lottomitteln des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) gefördert.

Und alle weiblichen Besucher haben die Chance, die normalen Ausstellungsräume ohne Eintrittsgeld zu betreten. Das ist unser Geschenk zum Frauentag.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher jeden Geschlechts.

Hinweis: Das Museum öffnet regulär nur von April bis Oktober auch sonntags (außer feiertags).

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.

Bernd Stiller

ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

22.02.2016

Pressemitteilung Wettermuseum: Ökofilmtour in Lindenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem Jahr 2007 ist der Wissenschaftsstandort Lindenberg (bei Beeskow) einer der vielen Stationen der jährlichen "Ökofilmtour", dem Festival der Umweltfilme.

Im Mittelpunkt der Lindenberger Filmauswahl und Podiumsdiskussionen standen bisher stets die Themen Klimawandel und Energieerzeugung und so bleibt es auch 2016:

Am Mittwoch, den 2. März um 16 Uhr wird der 43minütige Dokumentarfilm „Cooler Kollaps. Deutschland kühlt sich krank“ aus dem Jahr 2015 gezeigt, wie immer mit einer anschließenden Podiumsdiskussion, zu der wir in diesem Jahr

Prof. Dr. Dieter Scherer

Leiter des Fachgebiets Klimatologie des Instituts für Ökologie der Technische Universität Berlin

begrüßen werden. Treffpunkt ist das Klubhaus im Richard-Aßmann-Observatorium (Deutscher Wetterdienst, DWD), durch die Veranstaltung führt wie in den Vorjahren Dr. Bernd Stiller vom Wettermuseum.

Das Wettermuseum, etwa 400 m vom Veranstaltungsort entfernt, ist bis 16 Uhr geöffnet.

Mit freundlichen Grüßen

FdR

Bernd Stiller

ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)


Angaben zum Film:

A: Birgit Wuthe
K: Philip Koepsell, Sebastian Felsch, Björn Lindenblatt

Süddeutsche TV GmbH

3sat

Die Sommerhitze macht uns träge – bei über 25 Grad Celsius drückt jedes zusätzliche Grad die Produktivität. Der Bedarf an Kühlung ist enorm und steigt kontinuierlich. Kaum ein Auto, das heute ohne Klimaanlage vom Band rollt. Büros, Einkaufszentren und Hotels sind oft moderne Gebäude aus Glas, das soll einladend wirken, Transparenz suggerieren und möglichst nicht die Transpiration fördern. Eine enorme Herausforderung für Klimatechniker – und ein gutes Geschäft. In den warmen Monaten verbraucht eine Metropole wie Frankfurt am Main jetzt schon 20 Prozent mehr Strom als im Winter – und zwar mit Klimaanlagen – Tendenz steigend.

Aktuell wird der Sommer jedoch in der Energiedebatte ausgeklammert, es geht immer nur um die optimale Wärmedämmung von Gebäuden und um Energieeinsparungen im Winter. „Wir müssen aber die Energiebilanz von Bauten über das ganze Jahr betrachten,“ fordert Gerhard Schmitz, Thermodynamiker und Klimatechniker der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

Klimaanlagen sind wartungsintensiv und anfällig für Schadstoffe. In Industrieländern leiden bis zu 30 Prozent der Büroangestellten unter dem Sick-Building-Syndrom, das sich in Kopfschmerzen, Schwindel, Augen- und Schleimhautreizungen sowie Konzentrations- schwäche zeigt. „Das sind alles Hypochonder – so argumentieren viele Firmen“ erklärt der Berliner Pneumologe Prof. Christian Witt von der Charité. „Doch angesichts der hohen Zahl von Betroffenen gehen Mediziner inzwischen von einer normalen Reaktion des Menschen auf unnormale Innenraum-Verhältnisse aus.“ Wenn 20 Prozent einer Firmenbelegschaft über Symptome klagen, wird von den Forschern zuerst geprüft, ob physikalisch, biologisch oder chemisch mit der Raumluft etwas nicht stimmt. Oft reicht es dann schon, die Klimaanlage stärker aufzudrehen, damit die Luftwechselrate steigt. Dann ist die Raumluft weniger belastet aber auch sehr kalt. Es kommt noch eine psychologische Komponente dazu: Wer das Raumklima nicht individuell so regulieren kann, dass er sich wohlfühlt, weil sich die Fenster nicht mehr öffnen lassen oder weil Heizung bzw. Klimaanlage zu stark oder zu schwach ausgelegt sind, fühlt sich ausgeliefert.

In einigen Bereichen sind Klimaanlagen allerdings kein Luxusproblem. In Krankenhäusern und Pflegeheimen können Klimaanlagen zum Wohlbefinden beitragen, indem sie Hitzespitzen abfedern. Und auch die vielen Technik- und Rechenzentren benötigen zum einwandfreien Funktionieren eine gleichmäßig kühle Raumtemperatur. Das große Problem von Klimaanlagen ist die warme Abluft und die Entfeuchtung der Luft, die besonders viel Energie erfordern – mehr als die Kühlung selbst. In Hamburg entwickelt das Team von Gerhard Schmitz an der Technischen Universität Hamburg derzeit eine umweltverträgliche Klimaanlage. Ihre Mission ist es, ein angenehmes Humanbioklima mit geringerem Hitzestress zu schaffen – dieses könnte dann auch in Schulen Einzug erhalten. Dort gibt es aus Kostengründen nur sehr selten Klimaanlagen. Aber dann wäre auch Schluss mit „hitzefrei“ – ob das den Schülern gefallen würde?

Video:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=51930

11.10.2015

PM zum Ergebnis Preisausschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend stellen wir Ihnen einen kleinen Bericht zu unserem Preisausschreiben und der langen Suche der Hauptpreisträgerin vor, den Sie gern verwenden oder für Ihre Zwecke anpassen können.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.

Bernd Stiller
Wettermuseum e.V.


Gewinn-Email gelöscht

Die Betreffzeile "Wettermuseum gratuliert" hielt Frau Heidi Hecker vor einer Woche aus der Gemeinde Am Mellensee für den üblichen Email-Müll, auch SPAM genannt. Das Wettermuseum Lindenberg hatte aus Anlass des großen Bürgerfestes zum 25jährigen Geburtstag des Landes Brandenburg in einem Preisrätsel nach Wetterdaten gefragt. Rückblickend ging es um die Lufttemperaturen am 3. Oktober 1990, aber auch prognostisch um die Werte am 3. Oktober 2015. Das Fest fand ja schon am 26. September statt und das Wettermuseum war dabei.

Als am 5. Oktober die drei Preisträger feststanden, die Teilnehmer konnten Postadresse, Telefonnummer oder Emailadresse auf den Antwortkarten hinterlassen, gab es eine Siegerin mit der besten Nähe zu den tatsächlichen Messwerten an den amtlichen Wetterstationen Potsdam und Lindenberg, die allerdings nur ihre Emailadresse genannt hatte.

Ja, und sich zunächst nicht meldete! Der Vorsitzende des Museumsvereins Dr. Stiller, so etwas schon ahnend, variierte die Emailtexte - und Überschriften mehrmals und nun am gestrigen Montag kam der erlösende Rückruf. Die vierte Email wurde nun doch gelesen.

Heidi Hecker freut sich riesig, zwei Nächte im Doppelzimmer im A-ROSA Scharmützelsee mit Halbpension und SPA-Nutzung will sie am liebsten noch in diesem Jahr nutzen. Der zweite Preis geht in die Nähe von Potsdam: Beate L. aus Michendorf gewinnt eine Segway-Tour für 2 Personen der Firma Sonne3000 und Eberhard Lausch aus Berlin freut sich über zwei Tageskarten für den Scharmützelbob - der Ganzjahresrodelbahn in Bad Saarow (OT Petersdorf).

Für den Vereinsvorsitzenden des ehrenamtlich geführten Museums fällt ein Stein vom Herzen. So ein Preisausschreiben beginnt ja mit der der Suche nach Sponsoren, die attraktive Preise stiften. Und beim A-ROSA, Sonne3000 und dem Scharmützelbob fand er Unterstützung. Damit es in den nächsten Jahren so bleibt, muss ein Projekt auch ordentlich abgeschlossen werden, meint Bernd Stiller, der als Diplom-Meteorologe die Museumsgeschicke ehrenamtlich leitet.

Und zum Wetter: Der 3. Oktober 1990 war wettermäßig recht freundlich, es gab sowohl in Potsdam als auch in Lindenberg Tageshöchsttemperaturen knapp über 20 Grad. In diesem Jahr war es am Feiertag ähnlich temperiert.

Bernd Stiller

ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

23.09.2015

PM zum Bürgerfest am 26.09.2015 in Potsdam

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit der Eröffnung der professionell gestalteten neuen Dauerausstellung des Wettermuseums im sanierten Besucherzentrum im Mai dieses Jahres haben sich die Besucherzahlen mehr als verdoppelt. Unverändert wird diese Museumseinrichtung ehrenamtlich geführt.

Als Auszeichnung für das Engagement präsentiert der Landkreis Oder-Spree dieses Museum zum Bürgerfest am 26.09.2015 in Potsdam auf dem Alten Markt als kulturtouristisches Ziel. Das Team des Wettermuseums ist vor Ort, zeigt Bilder aus der neuen Ausstellung, testet Wetterwissen und hat attraktive Preise dabei. Der erste Preis sind zwei Nächte im Doppelzimmer im A-ROSA Scharmützelsee mit Halbpension für zwei Personen inkl. Nutzung des SPA-ROSA. Der zweite Preis ist ein "Sonne3000 - Segway Tour Gutschein" für 2 Personen und als dritter Preis winken zwei Tageskarten für den Scharmützelbob - der Ganzjahresrodelbahn in Bad Saarow (OT Petersdorf). Die Tippscheine gibt es nur am 26. September am Pavillon des Landkreises Oder-Spree und müssen dort bis bis 20 Uhr abgegeben werden. Der Museumsverein dankt allen drei touristischen Einrichtungen für die Unterstützung durch Sachpreise.

Mit freundlichen Grüßen
F.d.R.
Bernd Stiller

20.05.2015

Neue Ausstellung lockt Gäste an

Mit der vor wenigen Tagen fertig gestellten Ausstellung im Wettermuseum Lindenberg (bei Beeskow) ist das Besucherinteresse gestiegen. Deshalb öffnet das Wettermuseum jetzt zusätzlich am Pfingstsonntag von 10 bis 16 Uhr. Das Wetter soll nach Museumsangaben für einen Museumsausflug passen, nachmittags Lufttemperatur etwa 18 Grad und kein Niederschlag.

Pfingstsamstag und Pfingstmontag bleibt das Museum geschlossen.

Mit freundlichen Grüßen
F.d.R.
Bernd Stiller

15.05.2015

Wettermuseum mit großartiger Dauerausstellung

Das ehrenamtlich geführte Museum für Meteorologie, das thematisch einzigartig in Deutschland ist, hat nun auch in der Ausstattung Alleinstellungsmerkmale. Am vergangenen Wochenende wurde mit 150 geladenen Gästen die gemeinsam mit einer Berliner Agentur professionell gestaltete Dauerausstellung feierlich freigegeben. Das Band durchschnitten Oder-Spree-Landrat Manfred Zalenga (parteilos), die Berliner Architektin Viktoria Wille als Ausstellungsmacherin und Thomas Schütte als Bauleiter des 2014 fertig gestellten Gebäudes.

In einer ersten Umfrage unter den geladenen Gästen gab es bei 91 Rücklaufkarten 71mal die Note 1+, 19mal die Note 1 und einmal die Note 2.

Am Sonntag brachte der erste allgemeine Öffnungstag, begleitet von einem Kulturprogramm und vergünstigen Eintrittspreisen, über 300 neugierige Besucherinnen und Besucher, die sich durchweg positiv überrascht von der Informationsfülle, aber auch den vielen Interaktionsmöglichkeiten zeigten. Zum Lieblingsexponat scheint sich eine Infrarotkamera zu entwickeln, die im Modul Klima für die Fragen der Wärmestrahlung der Erde sensibilisieren soll, aber jedem Besucher auch ermöglicht, den eigenen Körper zu erkunden.

Die erste normale Woche zeigte dann das gestiegene Interesse, neben Schulklassen und Studentengruppen gab es auch die Kleingruppen, meist noch aus Berlin und Brandenburg, ob Ehepaar oder Freundeskreis, die den nun leicht erhöhten Eintritt gern bezahlten.

FdR ...

Foto: Ralph O. Wettermuseum e.V.

Fotos und Montage: Bernd Stiller

30.04.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir würden uns freuen, wenn wir mit beiliegender Pressemitteilung Ihre Aufmerksamkeit gewinnen. Wir waren jetzt drei Jahre mit dem Bauen beschäftigt und haben uns in der Pressearbeit etwas zurücknehmen müssen. Jetzt ist es aber geschafft.

Offene Fragen beantworten wir gern (Email verein@wettermuseum.de).

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Stiller

ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

Anlage: hier.

13.02.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem Jahr 2007 ist der Wissenschaftsstandort Lindenberg (bei Beeskow) einer der vielen Stationen der jährlichen "Ökofilmtour", dem Festival der Umweltfilme.

Im Mittelpunkt der Lindenberger Filmauswahl und Podiumsdiskussionen standen bisher stets die Themen Klimawandel und Energieerzeugung und so bleibt es auch 2015: Der 44minütige Dokumentarfilm "Die Rückkehr der Kohle" von Inge Altemeier und Steffen Weber berührt einen wunden Punkt der Energiepolitik. Sind die Klimaziele, die rechtzeitige Abkehr von einer klimaschädlichen Energieproduktion, jetzt überhaupt noch zu erreichen?

Darüber wird am Anschluss an die Filmverführung mit dem Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf diskutiert. Prof. Rahmstorf gehört zu den deutschen Klimaforschern, die sehr deutlich vor weiteren Verzögerungen beim Klimaschutz warnen. Eine spannende Diskussion ist also zu erwarten, da seine klaren Ansagen zum Klimaschutz im Publikum vielleicht nicht durchweg geteilt werden.

Das Richard-Aßmann-Observatorium und das Wettermuseum Lindenberg laden gemeinsam zu dieser Veranstaltung nach Lindenberg (bei Beeskow, Landkreis Oder-Spree) am 31. März um 16 Uhr ein.

Ort: Klubhaus des Richard-Aßmann-Observatoriums (DWD)

Mit freundlichen Grüßen

FdR


Bernd Stiller

03.07.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben von Seiten des Veranstalters einerseits und vom Landkreis Oder-Spree andererseits in den letzten Tagen bereits Informationen über unsere Teilnahme am Brandenburgtag erhalten.

„Landkreis zeigt mit Wettermuseum Flagge beim Brandenburg-Tag“ oder „Wetterdrache zeigt Wetterdrachen“, so lauten ja schon die ersten Überschriften.

Wir möchten hiermit nur ergänzen, wo wir uns im Veranstaltungsgelände befinden und was evtl. zur (Wieder)erkennung nützt.

Wir befinden uns im Bereich C nördlich der Spree, blau markiert in der Karte. Mit dabei ein Edelstahl-Nachbau eines Lindenberger Normaldrachens (auf dem Foto noch im Lager) und unser Maskottchen, der Wetterdrache als bemannte 2 m- Figur (hier noch Fotos bei den Trainings).

Und natürlich Bilder, Filme und Informationen über Oder-Spree und Exponate aus dem Museum.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Bernd Stiller

Ende Juni 2014

Die Pressearbeit hier durch den Veranstalter --> hier.

09.05.2014

Pressemitteilung: Lokal

Sehr geehrte Damen und Herren,

am vergangenen Dienstag traf sich der Verein Wettermuseum e.V. zur jährlichen Mitgliederversammlung. Jahresbericht und Finanzplan wurden bestätigt, der Vorstand für 2013 entlastet. In diesem Jahr musste der Vorstand neu gewählt werden.

Nach 8jähriger Mitarbeit zog sich der bisherige stellv. Vorsitzende Ralf Kraak aus Berlin aus der Vorstandsarbeit zurück. In den Vorstand neu gewählt wurde Frau Sonia Flöckemeier aus Berlin. Der Meteorologe Dr. Bernd Stiller (Langewahl) als Vereinsvorsitzender und Gabriele Weitzel (Tauche / Premsdorf) als Schatzmeisterin wurden in ihren Funktionen einstimmig bestätigt.

Weitere Fragen zur Mitgliederversammlung beantworten wir natürlich gern.

Veranstaltungshinweis:

Am 22. Mai beginnt um 16 Uhr unsere neue Veranstaltungsreihe "Kaffeeklatsch im Wettermuseum mit interessanten Gästen". Zu Gast ist Gunter Harzbecher, von 1981 bis 1988 Kommandeur des Jagdfliegergeschwaders-2 in Neubrandenburg und jüngst nun Buchautor „30 Jahre Starten und Landen“. Er ist für alle Fragen offen, ob über die Arbeit „seiner“ Meteorologen, den Einfluss des Wetters auf die Fliegerei, die damaligen Aufgaben der Jagdflieger oder auch tragische Flugunfälle, die damals vor der Öffentlichkeit verschwiegen wurden. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Bernd Stiller

14.03.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Museumsverein als private Initiative ist seit einigen Jahren sehr dankbar, dass mit einer Schirmherrschaft durch das für Verkehr zuständige Bundesministerium seine Arbeit herausgehoben anerkannt und unterstützt wird.

Wir freuen uns Ihnen heute mitteilen zu können, dass Frau Dorothee Bär MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Schirmherrschaft der Minister Tiefensee und Dr. Ramsauer fortsetzt.

Wir haben Frau Bär dafür gedankt und sie nach Lindenberg (Landkreis Oder-Spree, südwestlich von Berlin) eingeladen.

Ein guter Anlass für einen Besuch wäre sicherlich die große "Einweihungsfeier“ des neuen Besucherzentrums mit Ausstellung, die wir derzeit für Oktober 2014 planen.

Nach Sanierung oder besser "Rettung" der Denkmäler "Ballonhalle 2" und "Windenhaus 2" im Zeitraum 2007 und 2011 hatte sich zuletzt der Verein Wettermuseum e.V. einer Sanierung und Erweiterung der ehemaligen "Radiosondenprüfzentrale" zugewandt, um daraus ein modernes Besucherzentrum zu entwickeln.

Das Jahr 2013 stand ganz im Zeichen der Bauarbeiten, vor einigen Wochen zog der Verein nun von einer Übergangslösung an der alten Lindenberger Gesamtschule weg in dieses neue Gebäude. Dazu liegen einige Fotos (zur Vermittlung eines Eindrucks) bei.

Besucher sind wieder herzlich willkommen!

Zusätzlich zum bisherigen Ausstellungsumfang werden wir bis zum Herbst eine erweiterte Ausstellung zur Meteorologie und Wettervorhersage entwickeln und installieren.

Das unmittelbar nächste Ereignis ist am 27. März der Besuch von Prof. von Storch aus Geesthacht/Hamburg zum Podiumsgespräch im Rahmen der Ökofilmtour.

Am 5. und 6. Juli werden wir den Landkreis Oder-Spree zum Brandenburg-Tag in Spremberg (re)präsentieren.

Gern geben wir weitere Auskünfte.

Das Bauprojekt wurde zu 75% mit europäischen und Landesmitteln (Land Brandenburg) unterstützt.
Eine Ausstellungsgrundausstattung wird derzeit ebenfalls mit europäischen und Landesmitteln unterstützt.
Eine wesentliche Unterstützung der geplanten erweiterten Ausstellung erfolgt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.
Wir danken auch dem Landkreis Oder-Spree für seine Unterstützung.

Sicherlich haben Sie bemerkt, dass sich auch das Logo geändert hat. Insgesamt arbeiten wir an einer Weiterentwicklung unseres "Corporate Design".
Leider geht das nur langsam voran, weil wir einen "Premium-Sponsor" bisher noch nicht gewinnen konnten.
Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Bernd Stiller

ehrenamtlicher Vorsitzender
des Vereins Wettermuseum e.V.
(geschäftsführend)

24.11.2013

PM Wettermuseum Lindenberg nimmt Abschied: Letztes Montagswettergespräch im A10-Center

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit mehr als zwei Jahren gab es einmal im Monat im EWE-Kunden-Center im A10-Center Wildau Weiterbildungen und lockere Gespräche rund um Wetter und Klima. Zum "Montagswettergespräch" mitgebracht wurde jeweils ein Museumsexponat, diskutiert wurde auch die aktuelle Wetterlage und ein spezielles Thema. Der Energieversorger EWE hatte dem ehrenamtlich arbeitenden Museumsprojekt Lindenberg dieses Forum zur Unterstützung angeboten.

Diese Veranstaltungsreihe läuft jetzt aus, deshalb wird der Meteorologe und (ehrenamtliche) Museumsleiter Dr. Bernd Stiller am Montag den 2. Dezember ab 17 Uhr zum Abschied ein Themenfeuerwerk zünden. Was ist eine gefühlte Temperatur? Warum werden die Müggelberge nicht im Meer verschwinden? Und was berichtet der aktuelle IPCC-Report zu den Meeresspiegeländerungen? Warum ist das Weihnachtswetter immer anders ist als vorhergesagt und wird das auch 2013 so sein? Passend dazu werden eine Schneewaage und ein Frostpunktspiegel mitgebracht.

Allgemeiner Hinweis zum Wettermuseum Lindenberg:

Ab 2014 werden wir uns ganz auf die Neugestaltung einer Ausstellung in den Räumen eines neuen Besucherzentrums unmittelbar neben Ballonhalle und Windenhaus 2 konzentrieren. Die Bauarbeiten zur Sanierung und Erweiterung der alten Lindenberger "Radiosondenprüfzentrale" - gefördert mit EU- und Landesmitteln - werden in den nächsten Wochen erfolgreich abgeschlossen. Dann stehen rund 650 qm beheizbare Fläche für Museumsarbeit zur Verfügung.

Fotos und Montage: Bernd Stiller

Das Wettermuseum Lindenberg ist ein ehrenamtlich geführtes Projekt eines Vereins, der sich für diese Baumaßnahme mit einem hohen Kredit belastet und ab 2014 hofft, mit einer Besucherzahlsteigerung Zins und Tilgung zu erwirtschaften. Für eine freundliche Berichterstattung in diesem Sinne sind wir immer dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Bernd Stiller

ehrenamtlicher
Vorsitzender des Vereins
(geschäftsführend)

10.10.2013

PM (nur regional) "Montagswettergespräch"

Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Montag - 14. Oktober 17 Uhr im EWE-Kundencenter im A10-Center - ist wieder Treff für das Montagswettergespräch. Mitbringen wird der Meteorologe Dr. Bernd Stiller vom Wettermuseum Lindenberg Fotos, Eindrücke und Meinungen zum Klimahaus Bremerhaven und anschließend zum neuen IPCC - Bericht überleiten. Zeit bleibt wie immer für einen Blick auf die aktuelle Wetterentwicklung.
Zum Mitbringsel aus der Ausstellung: Original Drachenstoff aus den 1930er Jahren - zum vorsichtigen Anfassen - und eine Ausklinkvorrichtung für Hilfsdrachen aus den 1920er Jahren.

FdR.
Bernd Stiller
Wettermuseum e.V.

30.08.2013

PM (nur lokal) "Montagswettergespräch"

Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Montag findet wieder das "Montagswettergespräch" im A10-Center statt.

Die vier C

Um Cross-Over-Höhen im Windprofil, Corioliskraft, Clutter und "Curiosities" soll es diesmal beim Montagswettergespräch gehen. Und wahrscheinlich lässt sich dem fünften C, dem Climate Change - Problem nicht aus dem Weg gehen. Dazu der Sommerrückblick. Alles wie immer um 17 Uhr mit dem Meteorologen Dr. Stiller vom Wettermuseum Lindenberg im EWE-Kunden-Centrum des A10-Center.

Mit freundlichen Grüßen
aus dem sonnigen
... Lindenberg

FdR
Bernd Stiller

20.08.2013

PM Wettermuseum e.V.: Spendenstrampeln

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Lindenberger Museum für Meteorologie und Aerologie, betrieben von einem Verein, hat nach den Denkmalsanierungen der Vorjahre in diesem Jahr die Fertigstellung des neuen Besucherzentrums fest im Blick. Der 900.000 Euro kostende Um- und Erweiterungsbau ist derzeit in der Ziellinie. Die Heizungsrohre sind gelegt, der Estrich wird vorbereitet. Das Museum bleibt aber weiterhin in den alten Räumen geöffnet. Schatzmeisterin Gabriele Weitzel begründet das mit den notwendigen Einnahmen. Wir müssen ja unsere Betriebskosten selbst erarbeiten. Da können wir keine Umbaupause einlegen.

Und der Verein muss jetzt auch an seinen Kredit denken. 50.000 Euro wurden bei der GLS-Bank für den Eigenanteil des Förderprojektes "Besucherzentrum" aufgenommen. Der muss schließlich abbezahlt werden. Damit die Vereinskasse das alles leistet, hat der Verein ein "Spendenstrampeln" ins Leben gerufen, dass jetzt und zukünftig jeweils eine Woche vor dem großen Radscharmützel stattfinden soll.

(Beim "Radscharmützel" ist das Wettermuseum ja selbst als Stempelstelle involviert und kaum noch in der Lage, Rad zu fahren).

Die Idee der Aktion "Wir strampeln uns ab" ist simpel: Für jede Spende an den Verein, die bis kommenden Samstag aufs Spendenkonto geht, wird am Sonntag, dem 25. August, in den Nachmittagsstunden sternförmig nach Lindenberg ins Museum geradelt. Umrechnungskurs: 100 Euro Spende gleich zwei Kilometer.

Es radeln da nicht nur die beiden Vereinsvorsitzenden, der Meteorologe Dr. Bernd Stiller und der pensionierte Bildungsplaner Ralf Kraak aus Berlin, sondern auch die beiden wichtigsten Kandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis Oder-Spree / Frankfurt (Oder):

MdB Thomas Nord (LINKE) und
Martin Patzelt (CDU), der ehemalige Oberbürgermeister Frankfurt (Oder).

Vereinsvorsitzender Stiller freut sich, gerade die beiden, aus seiner Sicht die Favoriten im Wahlkreis, für das Projekt begeistert zu haben. Dann haben wir nach der Wahl einen Abgeordneten im Bundestag, der unsere Situation ganz genau kennt, ergänzt er verschmitzt.

Stiller bekennt aber auch, dass anfangs die Regeln des Spendenstrampelns, die auch auf der Website des Vereins www.wettermuseum.de veröffentlicht sind, für Verwirrung sorgten.

Es gibt nämlich die Möglichkeit, die Spende auch mit einer Zusatzbemerkung zu versehen, wer radeln soll. Stiller, Kraak, Nord, Patzelt. Oder Verein einerseits, Politik andererseits. Dann muss der genannte mehr fahren. Das lassen wir so, meint er nun, auch wenn sich dieser Wettbewerbsgedanke nicht so richtig durchgesetzt hat. Eine Kommunikationsschwäche, gesteht der Vereinsvorsitzende.

Eine Spende ohne Zusatzbemerkung wird also gerecht unter den vier Fahrern aufgeteilt. Natürlich nur als Kilometer. Die Spende geht in das Museumsprojekt.

Fünf Tage vor der Spendendeadline ist der Spendenstand allerdings noch sehr gering. Schatzmeisterin Weitzel hofft auf einen Endspurt, damit die Politiker auch mitbekommen, wo im Radwegenetz die Lücken sind.
Die Spendenkonten des Vereins sind

Sparkasse Oder-Spree BLZ 17055050 KN 3162974851 oder
Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG BLZ 17062428 KN 6035841.

Es sind auch Onlinespenden über https://www.bildungsspender.de/wettermuseum möglich.

Mit freundlichen Grüßen

FdR

Bernd Stiller

14.06.2013

PM des Wettermuseum e.V. Lindenberg über das bevorstehende Richtfest

Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Freitag, den 21.06.2013, begehen wir ab 13 Uhr mit den fleißigen Bauleuten das Richtfest. Es ist gute Tradition, dass der Bauherr diesen Tag insbesondere gemeinsam mit den Handwerkern begeht, sich bei Ihnen für die Arbeit bedankt.
Insofern ist es nicht notwendig bzw. von uns angestrebt, dass im Vorfeld für diese Veranstaltung Werbung gemacht wird, sondern wir möchten Sie, die Sie uns nun schon über 6 Jahre mit gelegentlich, teils auch häufiger Berichterstattung begleiten, einladen, an diesem Tag die Richtkrone zu fotografieren oder im Nachgang Ihre Leserschaft auf das erfolgte Richtfest aufmerksam zu machen.

Foto und Montage: Bernd Stiller
Gern übermitteln wir dazu auch ausführlichere Hintergrundinformationen, wenn es gewünscht wird. Sprechen Sie uns an. Einige Eckpunkte in Stichworten sind:

- Richtfest beim Anbau an das neue Besucherzentrum des Wettermuseums Lindenberg
- die Bauarbeiten liegen im Zeitplan
- die 900.000 Euro Investition schafft über 600 qm Nutzfläche für Ausstellung und Museumsbetrieb
- Fertigstellung wird für den November erwartet, neue Ausstellung im Sommer 2014
- die Investition wird zu 75% mit EU- und Landesmitteln gefördert, 25% musste der Verein selbst beisteuern
- der Museumsbetrieb im bisherigen Umfang geht uneingeschränkt weiter.
- der Museumsbetrieb, die Baustelle und der sehr anstrengende Fördermittelabruf wird von einem ehrenamtlich geführten Verein "gemanagt".

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Bernd Stiller
...

23.05.2013

PM des Wettermuseum e.V. Lindenberg über
Besuch MdB Thomas Nord

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir machen hiermit auf unsere nächste Klimazaun-Erweiterung aufmerksam.
Am 29.05.2013 um 15 Uhr wird der hiesige Wahlkreisabgeordnete MdB Thomas Nord aktiv.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beiliegenden PDF-Datei.

Gern übermitteln wir auch weitere Informationen bzw. beantworten Ihre Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Stiller

ehrenamtlicher
Vorsitzender des Vereins
(geschäftsführend)

Den vollständigen Text der Pressemitteilung finden Sie hier.

20.05.2013

Informationen an die regionale Presse (MOZ, Oderlandspiegel, ...)

Sehr geehrte Damen und Herren ...,

etwas "abgelenkt" durch die Baumaßnahmen bei unverändert guter Nachfrage nach Führungen kommen wir in sonstigen Maßnahmen und auch bei Pressemitteilungen nicht mehr so schnell hinterher wie früher.

Da Fördermittelgeber aber auch gern eine Presseresonanz hätten, wäre meine Frage, ob Sie das Projekt, wie es in beiliegendem Brief an Schulen beschrieben ist, auch beleuchten könnten.

Wir wollen morgen gegen 12 in Beeskow aktiv werden (noch am alten Standort der Förderschule) und am Mittwoch in Eisenhüttenstadt an der Pestalozzischule.

Ansonsten hängen wir im Bau nun doch unverändert 14 Tage dem Plan hinterher, ...

10.04.2013

Pressemitteilung des Wettermuseum e.V. zum
Montagswettergespräch

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das kommende Montagswettergespräch im Wildauer EWE-Kundencenter mit dem Meteorologen Dr. Bernd Stiller vom Wettermuseum Lindenberg wird natürlich an der Frage des schrecklichen Osterwetters nicht vorbeikommen. Wie sehen die Statistiken der letzten 100 Jahre aus? Wo gibt es im Internet die Chance, selbst Daten zu finden? Was ist mit der NAO - der nordatlantischen Oszillation, die Schuld sein soll?
Und gibt es nach kaltem März immer einen eher mäßigen Sommer? Oder ist doch noch Hoffnung?
Als Geschichtsthema ist die Windmessung vom Mittelalter bis heute vorgesehen. Und da ist ja auch noch die Frage offen, warum sich der Wind immer links herum um das Tief dreht. Jedenfalls auf der Nordhalbkugel.
...

Anfang April 2013

Pressemitteilung des Wettermuseum e.V. zur
Ökofilmtour in Lindenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus den bekannten Gründen (Baugeschehen, geringe Mitarbeiterzahl) klappt es derzeit mit Pressemitteilungen, Newslettern und anderen Informationen nicht so intensiv wie gewünscht. Zwei Fotos vom heutigen Tag zeigen, dass es sowohl auf der Baustelle weitergeht als auch Besuchergruppen zu betreuen sind.

Mit dieser Email möchte ich aber insbesondere auf die Veranstaltung im Rahmen der Ökofilmtour am kommenden Montag aufmerksam machen (siehe beiliegendes PDF-Dokument). Wir würden uns freuen, wenn Sie geeignet auf diese Veranstaltung hinweisen könnten.
..

18.01.2013

Pressemitteilung des Wettermuseum e.V. zum
Baubeginn Besucherzentrum

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Montag dieser Woche rückten die ersten Baufahrzeuge am Wettermuseum Lindenberg an. Damit beginnt das bisher größte Sanierungs- und Ausbauvorhaben des im Jahr 2006 gegründeten Vereins.
Es geht um den Um- und Ausbau der ehemaligen 75 Jahre alten Radiosondenprüfzentrale an der Herzberger Straße, direkt neben der denkmalgeschützten Ballonhalle aus Holz und dem im letzten Jahr sanierten Windenhaus aus Stahl und Glas.
Ziel der Bauarbeiten ist ein so genanntes Besucherzentrum mit den typischen Museumsfunktionen, Veranstaltungsraum, Ausstellungsfläche, Besucher-WC, eine kleine Cafeteria und natürlich mit Arbeitsplätzen für das Museumsteam. Insgesamt will man von der jetzigen Übergangslösung - eher Baracke als Museum - in der Schulstraße wegziehen, die neuen 600 qm sind also schon fast verplant.
Es wird ein schwieriges Jahr, meint der Vereinschef und Meteorologe Dr. Bernd Stiller, das Wettermuseum Lindenberg ist immer noch ein ehrenamtliches Projekt und jetzt sind nicht nur die Besucherbetreuungen und Sammlungsaufgaben zu erfüllen, sondern auch noch eine Baustelle zu führen. Und die Rechnungen zu bezahlen, wirft Gabriele Weitzel, die Schatzmeisterin des Vereins ein.
Etwas Entlastung erhofft man sich natürlich vom Ingenieurbüro Schütte aus Fürstenwalde. Auf den Architekten Jürgen Schütte war man im Jahr 2008 aufmerksam geworden, als er einige Förderprojekte in der Region offensichtlich erfolgreich und zur Zufriedenheit der kommunalen Auftraggeber erfüllte, ob Kindergartenausbau oder Feuerwehrhaussanierung. Man sprach ihn an und die ersten Entwürfe gefielen. In den nächsten Monaten wird nun aber eher sein Sohn Thomas Schütte aktiv, er ist derzeit vorrangig für die Baustellenbetreuung zuständig und dann auch für die letzten Feinheiten der Bauausführung, ob Wand- und Türpositionen oder Fassadenfarbe nebst Kontrolle der Baufirmen.
Gemeinsam mit dem Ingenieurbüro wurden in den letzten Wochen auch Ausschreibungen, die Submission der ersten fünf Lose der Bauaufträge und erste Vergabegespräche bewältigt. Das erste Los ist vergeben, der Auftrag ging an die O&M Baugesellschaft mbH aus Rietz-Neuendorf OT Herzberg, also an eine Firma aus direkter Nachbarschaft. In diesem Los geht es um die Entkernung und den Rohbau im Bestandsgebäude. Insgesamt hatten sich 9 Firmen beworben.
Schatzmeisterin Gabriele Weitzel betont an dieser Stelle, dass der Verein unbedingt alle Vorschriften ganz penibel einhalten will. 75% der Kosten werden mit Europa- und Landesmitteln gefördert. Da muss die Vergabe ganz exakt verlaufen. Und deshalb kann sie ihr Erstaunen nicht verbergen, dass der teuerste Bieter fast den doppelten Preis des günstigsten Bieters angeboten hatte.
Für die nächsten Teilvorhaben werden aber wahrscheinlich auch Firmen aus Leipzig oder Spree-Neiße zum Zuge kommen, ergänzt Ralf Kraak, der stellvertretende Vereinsvorsitzende und bemerkt, dass zwar 75% der Kosten gefördert werden, aber 25% beim Verein hängen bleiben. Und das wird zum Jahresende ganz schön eng für den Verein, wenn, wie vom Ingenieurbüro Schütte versprochen, die Bauarbeiten fertig sind.
Und dann müssen wir auch noch Geld für die neue erweiterte Ausstellung auftreiben, erinnert der Vereinsschef Dr. Stiller. Vielleicht geschehen noch Zeichen und Wunder meint er, eine etwas überraschende Offenbarung für einen Meteorologen und Kreistagsabgeordneten, der sonst eher atheistisch daherkommt.

F.d.R. und mit freundlichen Grüßen

Ihr

Bernd Stiller

ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins (geschäftsführend)

P.S.: Zum Foto: Baubeginn auf der Baustelle. Aus der Seitenwand, wo später auch der neue Eingang sein wird, wird Bauschutt entgegengenommen. Links das bereits sanierte Windenhaus.

hier verkleinert

02.01.2013

Pressemitteilung (regional: Königs Wusterhausen und Oder-Spree)

Unser Montagswettergespräch im EWE-Kundenzentrum A10 Center Wildau

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Herbst 2011 begannen wir eine Veranstaltungsserie – unterstützt von der EWE – im EWE-Kundenzentrum des A10 Center. Diese Reihe „Wolken, Wind und Wetter in 14 Lektionen“ lief im vergangenen Dezember aus.

Jetzt wurde mit der EWE eine Fortsetzung für das Jahr 2013 vereinbart in einem leicht geänderten Format:
Das Montagswettergespräch
Der Meteorologe Dr. Bernd Stiller vom Wettermuseum Lindenberg präsentiert alte Forscher, neue Theorien und den Wetterausblick. Themenwünsche dürfen vom Publikum geäußert werden. Zu jeder Veranstaltung wird ein altes Messgerät mitgebracht und erklärt.

Die nächsten drei Termine, zu der Interessierte herzlich willkommen sind, lauten:

07 . Januar, 17:00 – 19:00 Uhr
11 . Februar, 17:00 – 19:00 Uhr
04 . März, 17:00 – 19:00 Uhr

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
F.d.R.

Bernd Stiller
Dipl-Meteorologe
Ehrenamtl. Vereinsvorsitzender

22.11.2012

Pressemitteilung des MIL
Auszüge aus einer Pressemitteilung des Brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft

Vogelsänger überbringt Fördermittel: 6,7 Millionen Euro für Kommunen im Landkreis Oder-Spree
Termin: Freitag, 23. November
Zeit: 13.00 Uhr
Ort: Storkow, Altstadtschule, Altstadt 24
Storkow – Insgesamt knapp sechs Millionen Euro erhalten morgen die Städte Beeskow, Eisenhüttenstadt, Frankfurt (Oder) und Storkow aus den Händen von Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger für die weitere Stadtentwicklung. Hinzu kommt je ein Förderbescheid für ein neues Besucherzentrum im Wettermuseum in Lindenberg und das Haus der Begegnung der Generationen im Storkower Land.
...
Lindenberger Wettermuseum Lindenberg, ein Ortsteil der Gemeinde Tauche im Landkreis Oder-Spree, hat seit über sechs Jahren ein Museum für Meteorologie und Aerologie, das Wettermuseum. Das MIL fördert den Bau eines Besucherzentrums in der ehemaligen, 1938 errichteten Radiosondenprüfzentrale mit mehr als 680.000 Euro, davon 545.000 Euro von der Europäischen Union und 136.000 Euro vom Land. Jörg Vogelsänger: „Die Besucher werden dann in diesem Raum eingestimmt auf die Ausstellung und die Geschichte des Hauses, zum Beispiel durch Wandflächen mit Dauerinformationen, einen Großbildschirm mit wechselnden Informationen und einige Ausstellungsexponate. Das Projekt hat Modellcharakter, weil es in Deutschland einmalig ist, insbesondere auch, weil hier die Umweltbildung mit dem Forschungsstandort und seiner Geschichte eine Verbindung eingehen werden.“ Das Museum hat in den letzten Jahren viel Zuspruch bei Besuchern gefunden. Immer häufiger kommen größere Schulklassen und zunehmend Seniorengruppen. Das neue Besucherzentrum soll diesem Umstand Rechnung tragen. Das neue Besucherzentrum mit 600 Quadratmetern Nutzfläche, dessen Gesamtkosten auf 935.000 Euro veranschlagt sind, wird durch einen halbrunden Anbau als Eingangsbereich einen einladenden Eindruck bieten. Die Museumsfläche wird mit 160 Quadratmetern dreimal so groß sein. Dazu wird es einen Museumsshop und ein Museumscafé geben, weiter einen Schülerlabormehrzweckraum, eine Werkstatt, eine Bibliothek und Mitarbeiterräume.

31.10.2012

Pressemitteilung

Den Wolken ein Stück näher *)           * = Buchtitel eines Jugendromans des Schriftstellers Günter Görlich

Sehr geehrte Damen und Herren,

Meteorologen reden untereinander ja eher weniger von Schäfchen- oder Blumenkohlwolken, sondern von Cumulus, Stratus, Cirrus oder detaillierter auch je nach Wetterlage von Altostratus translucidus, Cumulonimbus capillatus und anderen mehr.

Was sich dahinter verbirgt, wer das erfunden hat oder was ein Wolkenatlas ist, das will das Lindenberger Museum für Meteorologie und Aerologie spätestens ab 2014 den Besuchern in neuen Räumen zeigen. Dazu traf am Dienstag ein dicker Förderbescheid ein.

Bisher wurden in der 5jährigen Geschichte des Lindenberger Museums bereits zwei Denkmäler saniert, dort Drachen und Seilwinden, Theodoliten und Radiosonden ausgestellt, aber die anderen Themen und auch die wenigen Mitarbeiter waren bisher nur in einer kleinen Leichtbaubaracke untergebracht. Da gab es kalte Füße im Winter, im letzten Winter auch wochenlang kein Wasser. Schulklassen beklagten - bei sonst positivem Feedback - die Enge.

Und da sich das Lindenberger Museum inzwischen deutschlandweit bekannt gemacht hat, treffen auch immer wieder Pakete mit alten Büchern oder Messgeräten ein, die untergebracht werden müssen.

Seit mehr als drei Jahren arbeitete der Vereinsvorstand deshalb an einer Umzugsidee. Bereits im Jahr 2008 wurde das Grundstück mit einer alten Steinbaracke - einer im Jahr 1938 vom Amt für Reichswetterdienst errichteten Radiosondenprüfzentrale, die später vom Meteorologischen Dienst der DDR genutzt wurde - gekauft.

Dann wurden Ausbauideen entworfen und verworfen, es wurde nach Fördermöglichkeiten gesucht. Die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) im Zusammenhang mit dem LEADER (frz. Liaison entre actions de développement de l'économie rurale, dt. Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) - Förderprogramm der EU versprach hier den erfolgreichsten Weg.

Allerdings muss der gemeinnützige Lindenberger Verein, der von keiner Seite institutionell gefördert wird, 25% der Kosten selbst aufbringen und das im Antragsverfahren auch nachweisen.

Es ist schon interessant, wie Leute reagieren, meint rückblickend der Vereinsvorsitzende Bernd Stiller, promovierter Meteorologe und seit der Vereinsgründung dabei. Da gibt es gut bezahlte Kollegen, die haben einen Brief angeblich nie bekommen, andere rennen bis 18:00 Uhr noch zum Briefkasten, um mit einer Kreditzusage zu helfen. Letztere machen natürlich Mut.

Bei über 900.000 Euro Bau- und Ausstattungskosten war der Eigenanteil eine ganze Menge Geld. Ein Teil davon muss als Kredit aufgenommen werden, der durch Eintrittsgelder und Führungen wieder reingeholt werden soll. Bei aller Freude bleibt also auch eine Menge Arbeit.

Und wie groß ist nun die Freude?

Schatzmeisterin Gabriele Weitzel verrät es: Es ist eine eine Zuwendung in Höhe von 681.869,27 Euro als Anteilfinanzierung in Höhe von 75 v. H. eingetroffen. Das ist noch kein bares Geld erläutert sie, es bedeutet lediglich, der Verein kann mit jeder Baurechnung, die er aber bereits bezahlt haben muss, zur Förderstelle gehen und bekommt 75% wieder.

Der Stellvertretende Vereinsvorsitzende Ralf Kraak aus Berlin kann sich dabei immer noch nicht beruhigen, dass die Reserve von 3% für Unvorhergesehenes gestrichen wurde, dass sind rund 27.000 Euro. Er verweist auf die bekannten großen Projekte, ob in Berlin, Hamburg oder Stuttgart, wo sich Kosten verdoppelt und verdreifachten.

Jeder Bauherr, privat oder öffentlich weiß, dass immer irgendwo noch etwas auftauchen kann, unsere 3% waren eine ganz kleine Absicherung für den Fall der kleinen Katastrophen, die gerade bei Umbauten immer auftauchen können, sei es Grundwasser oder eine instabile Wand.

An dieser Stelle macht der Vereinsvorsitzende Mut, vielleicht gelingt es jetzt vor Weihnachten doch, wo Bürgerinnen und Bürger der Region sehen, dass wir mit den Spenden wirklich etwas bewegen, noch diese oder jene Unterstützung einzuwerben. Es geht alles in den Bau, verspricht er und nennt die Spendenkontonummern:

Sparkasse Oder-Spree
BLZ 1705 50 50
Kto 31 62 97 48 51

Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG
BLZ 1706 24 28
Kto 60 35 84 1

Zugleich ist auch die Vereinsmitgliedschaft eine Unterstützung oder einfach nur der Familienausflug mit Eintrittskarte.

F.d.R.

Dr. Bernd Stiller

ehrenamtlicher
Vorsitzender des Vereins
(geschäftsführend)

P.S. Gern stellen wir Ihnen zusätzliche Informationen bereit.

28.09.2012

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren
der Medien mit regionalem Bezug zum A10-Center Wildau,

am kommenden Montag ist schon wieder "Wetterzeit" im EWE-Kundencenter im A10-Center Wildau.
Diesmal geht es um das "Klima in Deutschland", dabei natürlich auch um den Unterschied zwischen Nord und Süd, Ost und West. Der Norden ist windiger, der Osten trockener, im Westen gibt es weniger Schnee. Wie groß sind die Unterschiede wirklich? Und ist das Berliner Stadtzentrum der wärmste Ort Deutschlands?
Es ist das 12. Thema in einer Veranstaltungsreihe, die zum Jahresende zunächst ausläuft. Vortragender ist Dr. Bernd Stiller, ehrenamtlicher Leiter des Lindenberger Wettermuseums, der natürlich auch einiges aus den Museumsbeständen mitbringen wird.
Anfangstermin der auch als Lehrerweiterbildung anerkannten etwa 2stündigen Veranstaltung ist wie immer 17:00 Uhr.
Anmeldungen werden von EWE erbeten, einzelne Spontanbesucher werden aber sicher nicht abgewiesen.

Zu einem anderen Punkt:

Da die Aktion „DiBadu und Dein Verein" der ING-Diba in diesem Jahr mit deutlich verbesserten Teilnahmebedingungen an den Start geht, nehmen wir als Verein nun doch wieder teil. Bei dieser Aktion werden deutschlandweit insgesamt 1.000.000 Euro an 1.000 gemeinnützige Vereine gespendet. Dabei zählt jede Stimme, denn die 1.000 dort registrierten Vereine, die bis 06.11.2012 die meisten Stimmen sammeln, erhalten eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.

https://verein.ing-diba.de/kultur/15848/wettermuseum-ev

Wenn wir in die TOP1000 kommen, gehen die 1.000 Euro in unser Bauvorhaben "Besucherzentrum".

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr

Bernd Stiller

08.09.2012

Pressemitteilung der Sparkasse

Aus Anlasse der Überreichung eines Spendenschecks an Wettermuseum e.V. gab die Sparkasse Oder-Spree eine Pressemitteilung heraus.

06.09.2012

Pressemitteilung des MWFK des Landes Brandenburg

Auszug: "Eine der drei undotierten Anerkennungen ging an den Verein „Wettermuseum e.V.“ für das ehrenamtliche Engagement bei der Rettung und Instandsetzung der Ballonhalle und des Windenhauses in Lindenberg (LOS). Das Königlich Preußische Aeronautische Observatorium wurde vor über 100 Jahren aus Berlin nach Lindenberg verlegt und im Oktober 1905 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Druch das Sammeln von Spenden und Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder konnte die Ballonhalle instand gesetzt und die dringend notwendigen Arbeiten am Windenhaus getan werden".
Die gesamte Pressemitteilung zum Nachlesen.

02.08.2012

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

immer am ersten Montag des Monats, so auch am kommenden Montag, den 06. August, findet ab 17 Uhr im EWE-KundenCenter des A10-Centers Wildau eine Veranstaltungsreihe des Wettermuseums Lindenberg zu verschiedenen meteorologischen Themen statt. Das Thema am kommenden Montag lautet: "Großwetterlagen, Luftmassen und die Vb-Zugbahn". Referent und Gesprächspartner ist Dr. Bernd Stiller, Meteorologe und ehrenamtlicher Chef des Lindenberger Wettermuseums.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Dr. Bernd Stiller

18.05.2012 Pressemitteilung Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Von der Deutsche Stiftung Denkmalschutz wurde eine Pressemitteilung in Umlauf gebracht, die unser Windenhaus betrifft.

16.05.2012 Erinnerung der lokalen Presse

Verweis auf den 24.4.:
Zum kommenden "Internationalen Museumstag" am 20. Mai will der Verein eine Ausstellung in diesem drehbaren Haus feierlich der Öffentlichkeit übergeben. ...

24.04.2012

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

am gestrigen Montag fand die Jahreshauptversammlung des Vereins "Wettermuseum e.V." mit Sitz in 15848 Tauche OT Lindenberg (Oder-Spree) statt. Nach der Gründung 2006 war in diesem Jahr zum dritten Mal die Neuwahl des gesamten (geschäftsführenden) Vorstandes notwendig.

Jeweils ohne Gegenstimme wurden alle sechs Vorstandsmitglieder bestätigt bzw. gewählt:

Ehrenamtlicher Vereinsvorsitzender bleibt der Dipl.-Meteorologe Dr. Bernd Stiller, stellvertretender Vereinsvorsitzender bleibt der Berliner Soziologe und Bildungsplaner Ralf Kraak, Schatzmeisterin ist weiterhin Gabriele Weitzel. Wieder gewählte Beisitzer sind Joachim Weitzel (Premsdorf) und Maik Fischer (Lindenberg). Neu im Vorstand als Beisitzer ist Siegfried Schreiber, stellvertretender Leiter der Jugend- und Technikschule im FEZ Berlin.

Im Tätigkeitsbericht konnte der Vereinsvorsitzende auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken. Fast 3000 Besucher kamen nach Lindenberg, um sich über die spannende Erforschung der Atmosphäre zu informieren. Diese Besucherzahl ist für dieses junge, ehrenamtlich geführte Museum im ländlichen Raum ein Achtungserfolg. Ein Höhepunkt war der Abschluss der Sanierung des Denkmals "Windenhaus 2". Zum kommenden "Internationaler Museumstag" am 20. Mai will der Verein eine Ausstellung in diesem drehbaren Haus feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Wichtigstes Zukunftsvorhaben ist der Umbau der alten Radiosondeneichzentrale zum Besucherzentrum. Die Bauunterlagen sind fertig, der Förderantrag eingereicht, die Eigenmittel fast zusammen. Nun sucht der Verein noch dringend einen Sponsor für dieses künftige Haupthaus des Museumsgeländes.

Mit freundlichen Grüßen und f.d.R.

Dr. Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vereinsvorsitzender
(geschäftsführend)

07.03.2012

Pressemitteilung und Veranstaltungshinweis

Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Mittwoch (14. März) findet in Lindenberg (bei Beeskow, Landkreis Oder-Spree) von 16:30 bis 18:30 Uhr im Klubhaus des Richard-Aßmann-Observatoriums (DWD) eine Veranstaltung im Rahmen der Brandenburger „ökofilmtour“ statt (das „längste Filmfestival Deutschlands“, siehe http://www.oekofilmtour.de/).

Das Richard-Aßmann-Observatorium und das Wettermuseum Lindenberg führen diese Lindenberger „ökofilmtour“ - Veranstaltung seit 6 Jahren gemeinsam durch.

In diesem Jahr sind Film und Podiumsgespräch auf die "Energiewende" ausgerichtet. Als Diskussionspartner kommen nach Lindenberg:

- Frau Cornelia Behm MdB, Sprecherin für ländliche Entwicklung und Waldpolitik (Bündnis 90/Die Grünen)
- Herr Michael Kaiser, Leiter des Geschäftsbereiches Netzservice der E.ON Edis AG

Aus Lindenberg nehmen die Dipl.-Meteorologen Dr. Frank Beyrich, stellv. Leiter des Richard-Aßmann-Observatoriums für den DWD und Dr. Bernd Stiller als Moderator und Vertreter des Museums teil.

Die Veranstaltung beginnt mit folgenden Filmbeiträgen:

Strom 2.0 - Energie intelligent nutzen. Dokfilm (17 Minuten) zum Thema "Zukunftsfragen - Klimaschutz und Energieeffizienz": Der Film stellt drei Projekte vor, die zeigen, wie intelligentes Strommanagement eine Energiewende in Deutschland möglich machen kann.

und als „HAUPTFILM“

Energiewende unter Hochspannung. Wissensmagazin „OZON unterwegs“ (30 Minuten) zum Thema "Zukunft für Erneuerbare Energie nach Atomausstieg": Die Region Berlin/Brandenburg ist ein Brennspiegel für die radikale Änderung der Stromversorgung in der Zukunft. Wind- und Sonnenenergie liefern nicht immer gleich viel Leistung. Wie lassen sich diese Schwankungen ausgleichen?

Im Anschluss findet die Podiumsdiskussion zu den Filmen und den angesprochenen Themen statt.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Bernd Stiller

11.11.2011

Pressemitteilung und Einladung

Sehr geehrte Damen und Herren,

im A10 Center Wildau eröffnete vor wenigen Wochen der regionale Energiedienstleister EWE ENERGIE AG sein erstes Brandenburger Kundencenter. Dort steht auch ein Veranstaltungsraum zur Verfügung. Das Wettermuseum Lindenberg hat das Angebot der EWE ENERGIE AG aufgegriffen, diesen Raum einmal im Monat für unterhaltsame Bildungsveranstaltungen zum Thema Wetterkunde bzw. Meteorologie zu nutzen.

Der Vorteil für uns besteht darin, hier zukünftige Besucher unseres Museums innerhalb des 50 km-Umfeldes ansprechen zu können. Gleichzeitig erfüllen wir unseren Bildungsauftrag.

Wir würden uns freuen, wenn Sie bei Ihren Leserinnen und Lesern bzw. Zuhörern/Zuschauern geeignet auf unsere Auftaktveranstaltung hinweisen könnten.

Der nachfolgende Formulierungsvorschlag kann selbstverständlich unverändert verwendet oder auch angepasst werden. Selbstverständlich stehen ich und einige EWE-Partner Ihnen vor oder nach der Veranstaltung gern für zusätzliche Fragen persönlich zur Verfügung (16:30-16:50 Uhr und nach 19:00 Uhr).

Wetterkunde im A10-Center

Am kommenden Montag, den 14. November, beginnt um 17 Uhr im EWE-KundenCenter des A10-Centers Wildau eine Veranstaltungsreihe des Wettermuseums Lindenberg zur Frage, womit sich Meteorologen beschäftigen. Die Veranstaltung "Wolken, Wind und Wetter in 14 Lektionen" wird einmal monatlich stattfinden und verschiedene Themen aufgreifen, die Sonnenenergie, den Regenbogen, die Wolkenarten oder auch Streifzüge durch heutige modernste Messverfahren unter dem Titel "Messen mit Licht und Schall" darbieten. Referent und Gesprächspartner ist Dr. Bernd Stiller, Meteorologe und ehrenamtlicher Chef des Lindenberger Wettermuseums. Natürlich soll auch stets Zeit für Fragen bleiben, ob zum Klimawandel, der Windenergie oder der Vorhersagbarkeit des Weihnachtswetters. Zur ersten Veranstaltung will sich Stiller nicht lang mit der Vorrede aufhalten und gleich in das schwierige Thema "Niederschlag" einsteigen: Wie ist das mit dem Regen oder dem Schneefall? Für Mehrfachbesucher wird das Wettermuseum Ende 2012 Teilnahmeurkunden für "Hobby-Wetterfrösche" spendieren. Gesammelt werden müssen 10 Froschstempel der 14 Veranstaltungen. Also den Auftakt nicht verpassen, Montag 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Dr. Bernd Stiller

ehrenamtlicher
Vorsitzender des Vereins
(geschäftsführend)

16.09.2011

Pressemitteilung (überregional)

Sehr geehrte Damen und Herren der überregionalen Presse,

der Verein Wettermuseum e.V. ist gestern 5 Jahre alt geworden. Da der Verein im Jahr 2006 sofort mit einer kleinen Ausstellung startete, kann man auch schreiben:

Das Wettermuseum ist inzwischen 5 Jahre alt!

Dieses Ereignis begehen wir morgen um 15 Uhr mit einer kleinen Geburtstagsfeier an der Ballonhalle 2.

Falls dies in wenigen Sätzen zusammengefasst werden müsste, könnte man z.B. schreiben:

5 Jahre Wettermuseum

Das Museum für Meteorologie und Aerologie wurde 5 Jahre alt. Dies feiert der ehrenamtlich geführte Verein Wettermuseum e.V. in Lindenberg (Landkreis Oder-Spree) am heutigen Samstag gemeinsam mit Unterstützern. Das Museum befindet sich in Nähe des heute dem Wetterdienst zugeordneten Richard-Aßmann-Observatoriums und zeigt u. a. auch Messgeräte und beeindruckende Bilder aus den Anfangsjahren der 1905 als Königlich-Aeronautisches Observatorium gegründeten Forschungseinrichtung. In den letzten 5 Jahren wurden 2 Denkmäler gekauft und saniert, Ausstellungen aufgebaut und tausende Besucher betreut. Nun sammelt der Verein für einen dringend notwendigen Erweiterungsbau, bei über 900.000 Euro Kosten fehlen derzeit immer noch 50.000 Euro, die der Verein aufbringen muss, allerdings wirklich aus Spenden und Sponsoring. Das verlangen die Förderrichtlinien. Der Verein bittet deshalb um Mithilfe.

In längeren Sätzen kann auf Folgendes verwiesen werden:

Wir blicken am 5. Geburtstag auf das Erledigte zurück, auf
- unsere Erstausstellung an der Schulstraße in den 2006 sanierten Räumen,
- Kauf und Sanierung der Ballonhalle 2 im Jahr 2007,
- die dortige Ausstellungsgestaltung mit Radiosonden und Drachen,
- Kauf des Grundstücks mit Windenhaus 2 als Denkmal und der so genannten "Radiosondenprüfzentrale",
- Durchführung des Oder-Spree-Künstlerpleinairs 2009,
- die Hüllensanierung des Windenhauses
und jetzt aktuell auf die unmittelbare Fertigstellungsphase fürs Windenhaus, jetzt geht es in den kommenden Wochen mit etwa 8.000 Euro Budget aus Lottomitteln, Kulturförderung des Landkreises und Eigenanteil aus Spenden an die Innengestaltung, also an Holzfußboden, Elektroarbeiten und Seilwindenrestaurierung, Beschriftung außen und eine kleine Ausstellung. Fertigstellung hoffentlich noch vor dem Winter.

Und man könnte über das Radscharmützel, die Lehrerweiterbildungen, Schulprojekttage und eine Besucherzahl in 2010 erstmalig über 2000 reden. In diesem Jahr geht es in Richtung 3000. Auch unser Sammlungsauftrag, der uns hinsichtlich Lager- und Ausstellungskapazitäten zunehmend Kopfzerbrechen bereitet, wird Erwähnung finden.

Was wir in den nächsten Jahren vorhaben, ja vorhaben müssen ist der Umbau bzw. die Sanierung der "Radiosondenprüfzentrale" und die Gestaltung des gesamten Außenbereichs, vom neuen Zaun bis zu den notwendigen Besucherparkplätzen.

Das ist das bisher größte Projekt und kostet über 900.000 Euro. Bei einer Förderung des Projektes von EU und Land muss der Verein aus eigenen Mitteln unbedingt 25% selbst beisteuern. Als Verein haben wir in den letzten Jahren dafür fleißig gesammelt und inzwischen auch einige Planungsvorleistungen erbracht. Knapp 100.000 Euro Eigenmittel stehen so jetzt bereits zur Verfügung, hinzu kommt ein kleiner Kredit. Noch fehlen aber mindestens 50.000 Euro, die der Verein möglichst bis zum Jahreswechsel aufbringen muss. Das wird ein anstrengender Herbst.

Weitere Informationen stelle ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Bernd Stiller

ehrenamtlicher
Vorsitzender des Vereins

10.08.2011

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Museum für Meteorologie und Aerologie (kurz Wettermuseum) in Lindenberg bei Beeskow bietet für Bahnreisende in der kommenden Woche einen besonderen Vorteil: Wer gültige Fahrkarten der Regionalbahn (Linie OE36) vorweist, zahlt nur 4 statt 7 Euro für Eintritt und Führung. Die Bahnreise mit der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (Start in Berlin-Schöneweide) zum Bahnhof Lindenberg (Mark) lohnt sich also mehrfach. Denn der Bahnkunde profitiert natürlich auch von den "Sommer Special" Angeboten des Museums wie den bis 17 Uhr verlängerten Öffnungszeiten, einem Begrüßungsgetränk, dem täglichen Wettergespräch mit Meteorologen um 16:00 Uhr und gemeinsamer Wetterkartenauswertung. Zum Mitnehmen oder Verschenken gibt es eine Museumspostkarte frei. Führungen werden ohne Voranmeldung um 10:30, 12:30 und 15:00 Uhr durchgeführt, dabei um 12:45 Uhr der Start des Wetterballons beim Deutschen Wetterdienst verfolgt.

Das "Sommer Special" Angebot des Wettermuseums gilt vom 14. bis 18. August.

Der aktuelle Fahrplan http://www.odeg.info/bb/fahrplaene/uebersicht/pdf/11-04-22_InternetPlan_OE36.pdf zeigt die jeweiligen Zustiegsmöglichkeiten. Das beiliegende Werbeplakat darf selbstverständlich frei verwendet werden.

Mit freundlichen Grüßen
...

Der Pressemitteilung lag das folgende Poster bei (hier verkleinert):

hier verkleinert

09.06.2011

Auszug aus Pressemitteilung (eingeschränkt für Region Beeskow)

"Museumsfest in Lindenberg

Am kommenden Dienstag wird in Lindenberg gefeiert. Die Gründung eines Luftfahrer-Warndienstes in Deutschland fand hier vor 100 Jahren statt. Während der "Festakt" am Vormittag geladenen Gästen vorbehalten bleibt und in einem wissenschaftshistorischen Kolloquium am Nachmittag nur noch wenige Plätze frei sind, ist das Museumsfest, das ab 17 Uhr an der Ballonhalle 2 an der Herzberger Str. 21 stattfindet, offen für alle, auch für unangemeldete Museumsfreunde aus dem Umland und aus Lindenberg selbst."

Der Pressemitteilung lag das folgende Poster bei (hier verkleinert):

hier verkleinert

05.05.2011

Pressemitteilung:
Museumstag in Lindenberg - zugleich Tag der offenen Tür am Observatorium.


Sehr geehrte Damen und Herren,

Meteorologie-Interessierte Berliner und Brandenburger sollten sich den 15. Mai fest vormerken.
Von 10 bis 14 Uhr lädt das Richard-Aßmann-Observatorium des DWD (die Pressemitteilung haben Sie sicherlich dazu bereits vom Deutschen Wetterdienst erhalten) zum Tag der offenen Tür ein. In diesem Jahr lautet das Thema „Die berührungslose Vermessung der Atmosphäre". Vorgeführt und erläutert werden die Messsysteme Windprofiler, Lidar, Wolkenradar und Mikrowellenradiometer. Aber auch ein Fesselballon ist zu sehen. Der offizielle Wetterballonaufstieg findet um 12:45 Uhr statt.

Das Wettermuseum unweit des Observatoriums bietet aus Anlass des Internationalen Museumstages einen halbierten Eintritt und kostenfreie Führungen an. Auf dem Museumsgelände gibt es Kuchen- und Grillstände und natürlich Getränke. Erstmalig im Ausstellungsbereich zu sehen ist ein Geländemodell Lindenbergs, das mit Schülern der Rolf-Zuckowski-Grundschule in den Vorjahren gestaltet wurde und jetzt fertig gestellt werden konnte.

Im frisch sanierten "Windenhaus 2" ist nur noch kurze Zeit der Blick auf die untere Konstruktion zur Gewährleistung der Drehbarkeit gegeben, ab Sommer wird ein Fußboden dann diese Sicht versperren.

Das Motto des diesjährigen Museumstages: "Museen, unser Gedächtnis!" erfährt im Kontrast zwischen modernster Technik des Observatoriums und den Sammlungsbeständen des Museums eine hervorragende Bestätigung. Das Museum ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

FdR

Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins

P.S. Weitere Informationen übermittle ich Ihnen gern.

Empfehlung: Einkaufen und ohne Mehrkosten helfen: http://www.bildungsspender.de/wettermuseum !

31.03.2011

Pressemitteilung


Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Mittwoch (6. April) findet in Lindenberg (bei Beeskow, Landkreis Oder-Spree) um 16:30 Uhr im Klubhaus des Richard-Aßmann-Observatoriums (DWD) eine Veranstaltung im Rahmen der Brandenburger „ökofilmtour“ statt (das „längste Filmfestival Deutschlands“, siehe http://www.oekofilmtour.de/).

Das Richard-Aßmann-Observatorium und das Wettermuseum Lindenberg führen diese Lindenberger „ökofilmtour“ - Veranstaltung seit 5 Jahren gemeinsam durch.

In diesem Jahr wird ein Gast aus Österreich Teilnehmer des Podiumsgesprächs sein, der extra für diese Veranstaltung aus Wien anreist:

Dr. Reinhard Böhm. Der 63jährige Wiener Meteorologe arbeitet seit 1973 als Klimatologe an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ist der staatliche meteorologische und geophysikalische Dienst Österreichs.

In Deutschland ist er insbesondere mit seinem Buch: Heiße Luft. Reizwort Klimawandel - Fakten, Ängste, Geschäfte. bekannt. Hans von Storch hat (wenn man seine Positionen kennt, nicht überraschend) zum Böhm-Buch geschrieben: "Ein gutes Buch, ein nützliches Buch, eine herrliche Schreibe. Distanz, Kompetenz und Tiefe". Die Rezension von Hans von Storch liegt bei.

Dr. Reinhard Böhm mahnt einerseits vor Übertreibungen in der Klimadebatte, stellt sich aber auch den so genannten Klimaskeptikern entgegen.

Die Veranstaltung beginnt mit folgenden Filmbeiträgen:

jugend denkt um.welt – Spots
A: Thomas Frick, Jugendliche der Initiative „Courage zeigen – Fremdsein überwinden“: Léonie Ségala, Alexandra Hehmann, u.a. 6 min
„Wegen Klimawandel ausgestorben!“ – der kleine Ben betrachtet im Museum die Opfer früherer Katastrophen. Dann der Schock: in der nächsten Vitrine sieht er sich selbst und seine Familie: „Ausgestorben wegen Ignoranz!“

Östlich der Sonne
A/K: Andreas Hartmann, 30 min, Dokfilm HFF "Konrad Wolf"
Drei Klimaforscher reisen in den Osten Sibiriens ans Nordpolarmeer. Sie treffen auf die Menschen der verlassenen Hafenstadt Tiksi, sowie auf den russischen Ranger Sergej, der einzige Bewohner ihrer Forschungsinsel im Lena-Delta. Ein Portrait über einen entlegenen Landstrich, seine Bewohner und Besucher.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.

Dr. Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins

Empfehlung: Einkaufen und ohne Mehrkosten helfen: http://www.bildungsspender.de/wettermuseum !

09.12.2010

Pressemitteilung (eingeschränkt für in Potsdam dominierende Zeitungen)

Hinweis: Hier im Internet sind Nachnamen und Hausnummern aus Gründen des Datenschutzes geschwärzt

Sehr geehrte Damen und Herren der lokalen Presse im Potsdamer Raum,

zur Potsdamer Reisemesse Ende November in der Metropolishalle hatte das Wettermuseum Lindenberg - das Museum für Meteorologie und Aerologie - ein Preisausschreiben angeboten. Gefragt wurde nach Orten, wo ein Drachenhöhenweltrekord gehalten wird, wo sich vor rund 100 Jahren der Luftfahrerwarndienst in Deutschland gründete oder wo die erste deutsche Radiosonde entwickelt wurde. Die Antworten lauteten jeweils: Lindenberg bei Beeskow. Zusätzlich galt es auch die Lufttemperaturspanne für den 1. Dezember in Lindenberg vorherzusagen. Gemessen wurde inzwischen amtlich an der Klimareferenzstation des DWD in Lindenberg. Das Maximum lag bei -8.7 °C und das Minimum bei -10,7 °C.

Nun liegt die Auswertung vor und gewonnen haben:

1. Preis - ein Gutschein für zwei Personen für einen DAY SPA im 4.200 m² großen SPA-ROSA am Scharmützelsee inklusive Pool- und Saunalandschaften, Fitness und Kursprogramm im Wert von 98 Euro, zur Verfügung gestellt vom Sport & SPA Resort A-ROSA Scharmützelsee:

Dietmar H#####
J.-R.-Becher-Str. ##
14478 Potsdam
mit der Temperaturvorhersage -8.3 / -12.1 °C

2. Preis - zwanzig Rodelfreifahrten (für Erwachsene) mit dem Scharmützelseebob - ein Ganzjahresrodelspaß am Fuchsbau im Wert von 50 Euro:

Ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin, die nur die eine Emailadresse hinterließ, beginnend mit pdm
mit der Temperaturvorhersage -6.0 / -11.0 °C

3. Preis - ein Gutschein für eine Person für einen DAY SPA:

Gerhard P###
Gagarinstr. #
14480 Potsdam
mit der Temperaturvorhersage -7.0 / -9.0 °C

4. Preis - ein Buch von Hans Steinhagen: Der Wettermann - Leben und Werk Richard Aßmanns:

Hella Sch####### , Berlin
mit der Temperaturvorhersage -7.9 / -13.4 °C

5. Preis - fünf Rodelfreifahrten (für Erwachsene) mit dem Scharmützelseebob:

Annegret P######
Marie-Juchacz-Str. ##
14480 Potsdam
mit der Temperaturvorhersage -4.8 / -11.8 °C

Die Preise gehen in den nächsten Tagen wie auch einige Trostpreise auf dem Postweg zu.

Es wäre sicherlich für alle Beteiligten einschließlich Preisstifter sehr schön, wenn Sie geeignet in der Wochenendausgabe darauf eingehen könnten. Das hilft vielleicht auch, die Potsdamer Reisemesse als Marke zu entwickeln, und wir als ehrenamtlich geführtes Museum können Unterstützung auch immer gebrauchen. Auch neue Preise beim nächsten Höhepunkt.

Wir bitten Sie dann, bei der Nennung der Gewinner evtl. Namen oder Adressen einzukürzen, so wie es bei Ihnen üblich ist.

Mit freundlichen Grüßen
und bereits jetzt vielen Dank für Ihre Unterstützung

F.d.R.
Dr. Bernd Stiller
ehrenamtlicher
Vorsitzender des Vereins

20.10.2010

Pressemitteilung (zugleich Information der Vereinsmitglieder)

20.10.2010 Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Vereinsmitglieder,

vor wenigen Tagen erhielt unser Verein die Nachricht, dass das Lindenberger Museum für Meteorologie und Aerologie – in Kurzform auch Wettermuseum - als Partner der »FASZINATION-D (Deutschland) – 100 außergewöhnliche Museen« ausgewählt wurde.
Die beiliegende Pressemitteilung nennt einige Hintergründe und schildert erste Emotionen im Vereinsvorstand. Für weitere Auskünfte stehen wir wie immer gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

Vollständiger Text der Pressemitteilung.

19.09.2010

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

in der vergangenen Woche jährte sich zum vierten Mal unsere Vereinsgründung. Wie bereits im Vorjahr war diese Jubiläumswoche allerdings durch zahlreiche Aktivitäten geprägt, mehrere Schulklassen waren zu Besuch, weitere Projekttage wurden vorbereitet und als Höhepunkt: Das denkmalgeschützte "Windenhaus 2" wurde zum Betriebsgelände der Krüger Metallbau GmbH Lindenberg verlagert, um dort die Hüllensanierung vornehmen zu können.
Die Krüger Metallbau GmbH Lindenberg hat vom Wettermuseum e.V. den Auftrag erhalten, diese Sanierung durchzuführen, da sie das günstigste Angebot abgegeben hat.
Die Fotos zeigen zum einen, wie das stark verrostete Windenhaus (Baujahr 1936) nun zunächst vor einer Werkhalle auf die nächsten Arbeitsschritte wartet. Im zweiten Foto ist der freigelegte Unterbau des Windenhauses abgebildet. Die Überreste des verrotteten Holzfußbodens sind real nun schon abgeräumt. Sichtbar innerhalb des Betonrings ist die Laufschiene der Räder des Windenhauses, die die Drehbarkeit des Gebäudes gewährleistete.
Nach der Sanierung soll die Drehbarkeit unbedingt vorführbar sein.
Die Sanierungskosten betragen über 35.000 Euro. Unterstützt wird die Sanierung von
- der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland mit 14.000 €
- der Raiffeisen-Volksbank Oder-Spree eG mit 2.500 €
- dem Landkreis Oder-Spree mit 5.000 €
- der Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit 9.000 €.
Die verbleibende Lücke muss der Verein mit Spenden schließen, wobei einige bereits eingetroffen oder zugesagt sind.
Begleitet wird die Sanierung durch die untere Denkmalschutzbehörde und das Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Ein Koordinierungsgespräch am vergangenen Donnerstag verlief sehr konstruktiv.

Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,
über die Bedeutung der Windenhäuser für Drachenaufstiege zur Sondierung der Atmosphäre in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts informieren wir Sie gern auf Nachfrage. Selbstverständlich auch über alle anderen Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

Der Pressemitteilung lagen folgende Fotos bei:

hier verkleinerte Fotos

07.05.2010

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

sicherlich sind Sie bereits ausführlich vom Deutschen Wetterdienst über den Tag der offenen Tür am kommenden Sonntag in Lindenberg im dortigen Observatorium informiert worden (nähere Angaben unter www.dwd.de/mol).

Im eigenen Interesse des Wettermuseums - das ebenfalls geöffnet ist - möchte ich daran erinnern und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie auf dieses Ziel eines Sonntagsausfluges in der morgigen Ausgabe hinweisen.

Zumal sich ja gerade am Sonntag doch - vergleichsweise mit gestern und heute - vernünftiges Ausflugswetter andeutet.

Hier nochmals die Fakten:

Zum Tag der offenen Tür lädt der Deutsche Wetterdienst am Sonntag von 10 bis 14 Uhr ins Meteorologisches Observatorium Lindenberg Richard-Aßmann-Observatorium ein. Der Tag der offenen Tür steht in diesem Jahr unter der Überschrift "Lebensraum Atmosphärische Grenzschicht". Das Angebot des DWD umfasst Vorträge und Vorführungen von Messsystemen, Führungen auf dem Messfeld der Klimareferenzstation und - erstmalig für die Öffentlichkeit - Führungen auf dem Grenzschichtmessfeld in Falkenberg. Um 12:45 Uhr kann ein Radiosondenaufstieg verfolgt werden, natürlich gehört auch Basteln für Kinder, ein Quiz, das Geburtstagswetter, Information über Ausbildungs-/Arbeitsmöglichkeiten beim DWD und Imbiss zum Angebot. Auch werden Kremserfahrten angeboten.

Das Wettermuseum am gleichen Ort öffnet bis 16 Uhr und bietet neben Imbiss- und Getränkeangeboten auch Führungen und für Mütter - dem Tag angemessen - freien Eintritt.

Anreise mit dem Auto: B246 zwischen Storkow und Beeskow
Anreise mit der Bahn: OE36 Bahnhof Lindenberg (Mark)

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.
Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

30.04.2010

Presseerklärung der Lausitzer Kohlestiftung

Für eine ganz erfreuliche Scheckübergabe hat die Lausitzer Kohlestiftung die Pressearbeit selbst übernommen.

Wettermuseum e.V. hat sich deshalb hier im Vorfeld zurückgenommen und dokumentiert hier lediglich die genannte PE der Kohlestiftung.

Für die anwesenden Journalisten hatte der Verein einige Gedanken zur Begrüßung schriftlich zusammengefasst und ausgelegt (Manuskript Verein).

22.04.2010

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren der regionalen Presse,

in dieser Woche (am Dienstag) fand die Jahreshauptversammlung des Vereins "Wettermuseum e.V." mit Sitz in 15848 Tauche OT Lindenberg (Oder-Spree) statt. Nach der Gründung 2006 war in diesem Jahr zum zweiten Mal die Neuwahl des gesamten (geschäftsführenden) Vorstandes notwendig.

Jeweils einstimmig wurden alle sechs Vorstandsmitglieder bestätigt bzw. gewählt:

Vereinsvorsitzender bleibt der Dipl.-Meteorologe Dr. Bernd Stiller, stellvertretender Vereinsvorsitzender bleibt der Berliner Soziologe und Bildungsplaner Ralf Kraak, Schatzmeisterin ist weiterhin Gabriele Weitzel. Seit 2006 ist als Beisitzerin unverändert Ingrid Jänicke (Eisenhüttenstadt) aktiv, weitere Beisitzer sind Joachim Weitzel (Premsdorf) und Maik Fischer (Lindenberg).

Im Tätigkeitsbericht konnte der Vereinsvorsitzende auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2009 zurückblicken. Vor wenigen Monaten hatte deshalb auch Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer die Fortführung der Schirmherrschaft bestätigt.

Mit dem Aufstellen der Schilder des Informations- und Leitsystems in Lindenberg - erste Fotos liegen bei - wird derzeit das Winterprojekt zum Abschluss gebracht.

Da es für einzelne Standorte noch nicht abgeschlossene Genehmigungsverfahren gibt, ist der Termin der vollständigen Fertigstellung noch offen. Dazu soll es dann eine kleine feierliche Übergabe mit Spendern und Herstellern geben. Über den Termin informieren wir Sie rechtzeitig.

Bereits bekannte Termine sind:

09.05.2010 "Tag der offenen Tür am Meteorologischen Observatorium Lindenberg Richard-Aßmann-Observatorium"

Das Observatorium lädt zum Tag der offenen Tür, das Wettermuseum ist natürlich auch geöffnet und gibt allen Müttern mit Kind oder Enkelkind freien Eintritt.

16.05.2010 "Internationaler Museumstag"

Das Wettermuseum beteiligt sich am Internationalen Museumstag und hat geöffnet. Es werden Sonderführungen angeboten.

Mit freundlichen Grüßen und f.d.R.

Dr. Bernd Stiller Vorsitzender des Vereins

einige Handy-Fotos, verkleinert

18.03.2010

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren der regionalen Presse,

wie in den Vorjahren beteiligt sich das Wettermuseum Lindenberg gemeinsam mit dem Richard-Aßmann-Observatorium an der Ökofilmtour und zeigt

am 23. März um 16 Uhr im Klubhaus des Observatoriums

u.a. den Wettbewerbsbeitrag

Nr 10 CO2- Erde außer Atem

mit anschließender Podiumsdiskussion. Gesprächspartner sind Prof. Dr. Eberhard Schaller, Lehrstuhl Umweltmeteorologie der BTU Cottbus, und Dr. Frank Beyrich, stellv. Leiter des Richard-Aßmann-Observatoriums, die Moderation übernimmt "Museumschef" Bernd Stiller.

In der Diskussionsrunde, die sich wie immer auch den Fragen der Besucher öffnet, soll es in diesem Jahr zunächst noch konkreter um die Forschungsergebnisse der BTU gehen - Stichwörter sind u.a. das regionale Klimamodell CLM, die Genauigkeit bzw. Glaubwürdigkeit der Klimasimulationen bis 2100 und die Frage, warum in der Klimadebatte fachlich so viel schief läuft. Das Observatorium liefert Fakten zum vergangenen schneereichen Winter.

Mit freundlichen Grüßen

F.d.R.

Dr. Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

11.03.2010

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren der regionalen und überregionalen Presse,

mit Spannung warten wir natürlich auf die morgige Verleihung der Tourismuspreise 2010 des Landes Brandenburg. Die Nominierung ist für uns bereits ein Achtungserfolg, aber wer wäre dann nicht gern auch unter den Preisträgern?
Unabhängig davon geht so oder so das Leben weiter, bei uns mit dem "normalen Museumsbetrieb" und natürlich auch immer wieder einem zusätzlichen Höhepunkt.
Ein solcher ist neben

- der Ökofilmtour-Station in Lindenberg am 23. März,
- dem Internationalen Museumstag im Mai,
- dem Tag der offenen Tür im Observatorium eine Woche später
auch ein Angebot der Berliner Künstlerin Marion Angulanza, die ihre neuen Kreativkurse im Mai und Juni auf dem Gelände des Wettermuseums anbietet.

Himmel - Wolken - Wind
Mal- und Kreativ-Workshop
mit
Marion Angulanza
im Wettermuseum

Details finden Sie im beigefügten PDF-Dokument.
Wir weisen freundlich darauf hin, dass alle im Vorfeld aufkommenden Fragen sowie Anmeldungen nur an die Künstlerin unter m.angulanza at online.de gerichtet werden können.

FdR

Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

22.01.2010

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,
am gestrigen Donnerstag fand in Lindenberg (Oder-Spree) im Richard-Aßmann-Observatorium die offizielle Einweihung der achten Klimareferenzstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) durch DWD-Präsident Wolfgang Kusch statt. Der DWD hat Ihnen dazu sicherlich selbst eine Pressemitteilung übermittelt.
Als Gast war u.a. Oder-Spree-Landrat Manfred Zalenga anwesend, der sich nach der Veranstaltung beim Deutschen Wetterdienst die Zeit nahm, auch kurz im Wettermuseum Lindenberg vorbeizuschauen.
Hier half er dann bei der Verlängerung des "Klimazauns" (siehe Foto) mit einer Palisade für das Jahr 2009, das inzwischen meteorologisch ausgewertet ist und in Lindenberg 9,8 Grad Celsius als Jahresmitteltemperatur ergab. Damit ist das 2009 zwar kein Rekordjahr, aber doch deutlich über dem langjährigen Mittelwert.
Das Wettermuseum in Lindenberg hat zum Ziel, den Besuchern nicht nur die Messtechnik der Meteorologen in Vergangenheit und Gegenwart zu zeigen, sondern auch das, was "bei den Messungen herauskommt". Damit ergibt sich auch ein Einstieg in die Diskussion um den Klimawandel.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

P.S. Die Fotos sind zu Ihrer freien Verwendung.

Der Pressemitteilung lagen folgende Fotos bei:

Oder-Spree Landrat Manfred Zalenga, hier verkleinerte Fotos

... zum Download Foto1 Foto2

30.12.2009

Pressemitteilung (nur lokal)

... kann ich Ihnen mitteilen, dass mit Schreiben vom 28.12.2009, das heute eintraf, Herr Bundesminister Dr. Peter Ramsauer die Fortführung der Schirmherrschaft (über den Wettermuseum e.V.) zugesagt hat.
Die erstmalige Übernahme der Schirmherrschaft durch den Bundesminister für Verkehr, Bau und Standentwicklung erfolgte im März 2008 durch Herrn Wolfgang Tiefensee, der allerdings im Oktober nach den Bundestagswahlen aus diesem Amt ausschied.
Die Schirmherrschaft, die bisher nicht mit einer finanziellen Unterstützung verbunden war, ist dem Verein trotzdem wichtig, weil damit eine gewisse Anerkennung auch in Hinblick auf die bundesweite Verantwortung als Museum für Meteorologie erfolgt. Dies kann von Vorteil sein beim Einwerben von Fördermitteln.
Nun hofft der Verein, dass auch Minister Ramsauer einmal Lindenberg besucht und dabei über Fördermöglichkeiten gesprochen werden kann. Das Haushaltsjahr 2009 schließt der ehrenamtlich geführte Verein mit einer erfolgreichen Bilanz ab, allerdings fehlen für eine in 2010 notwendige Baumaßnahme immer noch mehrere Zehntausend Euro.

Ich wünsche Ihnen für 2010 alle Gute und bedanke mich für die Zusammenarbeit.

Für die Fürstenwalder Redaktion ..., dass am vorgestrigen Montag ein 6stündiger Arbeitseinsatz von einem Dutzend Enthusiasten in den ehemals von der Zentralen Flugwetterwarte der NVA-Luftstreitkräfte genutzten Räumen des Bunkers Fuchsbau stattfand. Das Wettermuseum Lindenberg unterstützt das mit fachlichem Rat und alten Dokumenten einschließlich verschiedenster dort verwendeter Wetterkarten von 1990 und 1992, die im Besitz des Museums sind. Der Bunkerverein hat im Gegenzug dem Wettermuseum beim Transport eines großen Höhenwindradars von Bremervörde nach Oder-Spree geholfen. ...

Bernd Stiller

16.10.2009

Pressemitteilung der Sameriteranstalten Fürstenwalde

„Wettermuseum auf Tour“ zu Gast in den Samariteranstalten

Am Donnerstag, den 29. Oktober um 10:00 Uhr besucht das Wettermuseum Lindenberg die Samariteranstalten Fürstenwalde mit seinem Projekt „Wettermuseum auf Tour – Klimawandelbildung für alle“. Unterstützt wird dieses Projekt von der AKTION MENSCH Lotterie. „Etwa zwanzig Bewohner und wir Mitarbeiter der Samariteranstalten sind gespannt, was sich in dem Spezialkoffer mit ausgewählten Exponaten des Museums befinden wird“, so Jutta Grothe, Wohnbereichsleiterin des Lutherhauses. Ziel dieser einmaligen Veranstaltung ist es, über die Sinneswahrnehmungen Vorgänge der Natur erklären zu können. Zu sehen, hören und ausprobieren können, welche Methoden und Techniken verwendet werden, um eine Wettervorhersage aufstellen zu können.

Ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art erwartet mit dieser Veranstaltung Danny Zahl, ein Bewohner des Lutherhauses der Samariteranstalten. Er ist ein echter Fan von Windbeobachtungen. Aus diesem Grund wird das Wettermuseum extra die Windmessgeräte mitbringen. „Ab welcher Windstärke verbiegen sich die Bäume? Wie viel km/h haben welche Windstärken“ so werden wir oft von Herrn Zahl gefragt. Wir können darauf wenig Antwort geben. Aus diesem Grund haben wir die Spezialisten um Unterstützung gebeten“, so Grothe weiter. Die Anfrage an das Wettermuseum Lindenberg überschnitt sich mit deren Projektvorhaben. „Wir möchten mit unserem Projekt auch jene Menschen erreichen, die das Museum nicht besuchen, weil ihnen der Weg zu weit, zu aufwendig, zu umständlich ist oder weil sie sich nicht in ein Museum „trauen“ bzw. durch eine Krankheit oder Alter daran gehindert sind“, so der Vorsitzende des Wettermuseums Lindenberg, Dr. Bernd Stiller.

Kontakt: Manuela Hübner, Telefon 03361/567-101
Mail: m.huebner@samariteranstalten.de

15.09.2009

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute vor genau drei Jahren, am 15. September 2006, hat sich in Lindenberg (Oder-Spree) der Verein "Wettermuseum e.V." gegründet. Er hat derzeit 51 Mitglieder aus fast allen Bundesländern.
Zum Feiern bleibt auch in diesem Jahr keine Zeit, denn erst am vergangenen Wochenende ging das Internationale Künstlersymposium des Landkreises Oder-Spree auf dem Gelände des Museums zu Ende. Die Eröffnung der Pleinair-Ergebnisausstellung im Rahmen des Tags des offenen Denkmals verfolgten über 250 Gäste aus der Region, darunter auch Bundes- und Landtagsabgeordnete und der Oder-Spree-Landrat Manfred Zalenga. Die Kunstwerke sind noch vier Wochen lang zu besichtigen.
In einer PM vom 09.09. hatten wir auf diesen Termin bereits hingewiesen. Die beiliegende kleine Bildzusammenstellung (eines Amateurs) möge die Eindrücke des Sonntags in Andeutungen wiedergeben.
In den kommenden Wochen werden wir uns auch neuen Aufgaben zuwenden.
So wird es noch in dieser Woche die Installation eines Wetterinformationssystems in der Tourismusinformation im Bahnhof Bad Saarow geben. Dies ist ein aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördertes Kleinprojekt. Mittelfristiges Ziel ist die bedarfsgerechte Beratung der Kurortgäste über Wetterbedingungen und -gefahren.
Gefördert durch die AKTION MENSCH Lotterie haben wir unser "Museum mobil" aufgebaut. Ein großer Alu-Koffer mit ausgewählten Exponaten und Präsentationstechnik steht zur Verfügung, um dort aufzutreten, wo Menschen für kurze oder lange Zeit in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Für den Oktober und November sind noch einige Termine frei, Kliniken oder Seniorenheime aus dem regionalen Umfeld mit Interesse an einer Zusammenarbeit können sich bitte bei uns melden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

Der Pressemitteilung lag in etwas höherer Auflösung beiliegende Bildzusammenstellung bei:
Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2009 und Pleinairabschluss ...

09.09.2009

Pressemitteilung / Information für die Medien

Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Abschluss des dreiwöchigen Internationalen Landkreissymposiums Oder-Spree 2009, das diesmal in Lindenberg (OT von 15848 Tauche) stattfand, lade ich Sie und interessierte Berliner und Brandenburger recht herzlich zur abschließenden Ergebnisausstellung des Landkreissymposiums für Bildende Künstler
am Tag des Offenen Denkmals, dem 13. September, um 12.00 Uhr
in die historische Ballonhalle 2 an der Herzberger Straße 21 in Lindenberg ein.
Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler des Pleinairs mit dem Schwerpunktthema „Wetter und Klima“ waren:
Marion Angulanza, Marie-Luise Faber, Manfred Fuchs, Anke Gesell, Katrin von Lehmann, Valeri Moskov, Sarka Prusak und Susan Wittwer.
Zwischen 12 und 14 Uhr begleitet uns das Jugendblasorchester Beeskow der Musikschule des Landkreises Oder-Spree mit zünftiger Blasmusik.
Zum Tag des offenen Denkmals 2009 wird die „Ballonhalle 2“ des Wettermuseums Lindenberg bereits um 10 Uhr geöffnet. Um 11 Uhr gibt es eine erste Führung für interessierte Besucher. Nach 14 Uhr folgen weitere Führungen und Podiumsgespräche. Eine Getränkeversorgung mit Imbiss findet auf der Wiese an der Ballonhalle statt.
Ihre Teilnahme bereits zugesagt haben u.a. MdL Jörg Vogelsänger, MdL Gerlinde Stobrawa (stellv. Landtagspräsidentin), Manfred Zalenga (Landrat) und zahlreiche Wissenschaftler.
F.d.R.
Dr. Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins

21.08.2009

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Auftakt des Internationalen Landkreissymposiums Oder-Spree 2009, das diesmal in Lindenberg stattfindet, werden wir in einer Pressekonferenz am 25. August um 15 Uhr im Klubhaus des Meteorologischen Observatoriums die 8 beteiligten Künstlerinnen und Künstler vorstellen, aber auch gern Ihre Fragen zum Projekt beantworten. Darüber wurde Sie ja bereits am 10. Juli informiert. Jetzt steht das Ereignis unmittelbar bevor.
Es schließt sich ab 16 Uhr ein kleines Festkolloquium aus Anlass des 90. Jahrestages des in Lindenberg erzielten Höhenweltrekords von 9740 m mit Drachengespannen an. Dieser Höhenweltrekord wurde bis heute nicht überboten. Das Programm liegt bei.
Um 18 Uhr beginnt ein (ebenfalls kleines) Museumsfest an der Ballonhalle 2 (Herzberger Str).
Am 6.9. ist das Wettermuseum zum dritten Mal nach 2007 und 2008 "Stempelstelle" beim Radscharmützel. Motto: Den Künstlern über die Schulter geschaut.
Am 13.9. zum Tag des offenen Denkmals werden wir um 12 Uhr die Ergebnisausstellung eröffnen. Auch zu dieser Vernissage lade ich Sie recht herzlich ein.
Ich freue mich auf Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung. Bitte beachten Sie bei der Anfahrt aus Berlin evtl. noch nicht beendete Bauarbeiten zwischen Wendisch Rietz und Glienicke. Das Observatorium ist ab Ortsmitte Lindenberg (15848 Tauche) mit "DWD" ausgeschildert.
Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins

Lindenberg, den 09.07.2009

PRESSEMITTEILUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Verein Wettermuseum e.V. in Lindenberg ist in diesem Jahr Ausrichter des Künstler-Pleinair des Landkreises Oder-Spree finanziert mit Mitteln des Landkreises (Kulturförderung).
Dieses Internationale Landkreissymposium wird vom 25. August bis 13. September stattfinden. In diesen Zeitraum fallen drei weitere kulturelle und touristische Höhepunkte, mit denen wir die Aufmerksamkeit zusätzlich auf das Pleinair bzw. unser Museumsprojekt lenken wollen:

25. August Festkolloquium „90 Jahre Weltrekord für Drachengespanne in Lindenberg“ zugleich feierliche Eröffnung des Pleinairs

6. Sept. Teilnahme am Radscharmützel (als "Stempelstelle")

13. Sept. Tag des offenen Denkmals zugleich Abschluss des Landkreissymposiums und Vernissage für die Ergebnisausstellung bereichert um weitere Kunstwerke zu Wetter und Klima aus vergangenem Schaffen auch anderer Künstler Termin: 11 Uhr

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Sie am 25.08. zur Pressekonferenz in Lindenberg begrüßen könnte. Gern geben wir bereits im Vorfeld weitere Auskünfte. Für künstlerisch/organisatorische Belange wenden Sie sich bitte an Herrn Michael Brack (sander-brack@t-online.de), sonst an verein@wettermuseum.de.

F. d. R.

Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

09.06.2009

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

der 60. Geburtstag (am 1.6.) von Prof. Dr. Thomas Foken wurde am vergangenen Wochenende zunächst mit einer Wanderung zum Staffelberg begangen. Die 539 m hohe Erhebung wird auch Berg der Franken genannt. Mit unter den rund 50 Wanderern Bernd Stiller vom Wettermuseum e. V. Lindenberg (Oder-Spree) mit einem großen Dankeschön. Denn Prof. Foken bat "statt Blumen" um Spenden für das Wettermuseum in Lindenberg. Fast 1000 Euro an Spenden kamen so zusammen.
Der promovierte und habilitierte Meteorologe Thomas Foken war ab 1981 Leiter der Grenzschicht- und Turbulenz-Abteilung am Meteorologischen Hauptobservatorium Potsdam, später führte er die Abteilung Grenzschicht- und Landoberflächenprozesse am Meteorologischen Observatorium Lindenberg, einer Forschungseinrichtung des Deutschen Wetterdienstes. Von hier wechselte er 1997 in eine Professur für Mikrometeorologie an der Universität Bayreuth. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Museums für Meteorologie und Aerologie in Lindenberg, einem heutigen Ortsteil von Tauche (Oder-Spree).
Am Wettermuseum in Lindenberg wird derzeit der nächste Höhepunkt vorbereitet. Im Sommer jährt sich der Lindenberger Weltrekordflug (9740 m) eines Drachengespannes zum 90. Mal. Zu Ehren dieses Ereignisses am 01. August 1919 wird ein öffentliche Vortragsveranstaltung vorbereitet, die den Bogen von den aerologischen Sondierungstechniken mit Drachen zu den heutigen Methoden mit GPS-Sonden, Frostpunktspiegeln und Fernsondierung spannen wird. Anschließend lädt der Verein zu einem Museumsfest mit der feierlichen Übernahme eines Grundschen Regulierdrachens als Dauerleihgabe ein.
Der Regulierdrachen von Rudolf Grund war die letzte wesentliche Weiterentwicklung der Drachentechnik vor genau 80 Jahren. Voraussichtlicher Termin: Do 30. Juli 2009 ab 16 Uhr. Bitte vormerken.

FdR

Dr. Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins

25.03.2009

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ökofilm zum dritten Mal in Lindenberg
PIK-Wissenschaftler als Gesprächspartner


Wie in den Vorjahren wird in Lindenberg ein Wettbewerbsbeitrag der Ökofilmtour präsentiert, der Fragen des Klimawandels aufgreift. "Patient Klima" ist ein 45minütiger Streifen von Matthias Heeder und Milka Pavlicévic, der im Februar 2008 auf ARTE lief. Der Film zeigt die Klimakatastrophe bis ins kleinste Detail, so die Ankündigung im Festivalprogramm. Das dürfte in der Diskussion für Kontroversen sorgen, denn bisher verwiesen die Lindenberger Diskutanten stets auch auf verbleibende Unsicherheiten der Klimamodelle. Die Grundaussage einer globalen Erwärmung ist unstrittig, aber wie sicher ist die im Film gezeigte Versteppung von Teilen Süd-Ost-Europas? Verwandelt sich Südspanien langsam in eine Wüste? Wo bleiben die Touristenströme? Führen schwindende Wasserreserven tatsächlich zu bewaffneten Konflikten? Der Film spricht das an, geht aber auch auf angebliche Zukunftsmodelle ein, die an Chinas Küste mit deutschen Firmen umgesetzt werden: Auf rund 250 Quadratkilometern soll eine Niedrigenergie-Metropole für rund 800.000 Menschen entstehen. Denn eine deutsch-chinesische Studie weist nach, dass Energieeffizienz auch wirtschaftlich sein kann: Mit En BW EnyCity wären 20 bis 40 Prozent weniger Emissionen und eine bis zu 40-prozentige Reduzierung des Verbrauchs fossiler Ressourcen möglich, so die Filmaussage.

Für das spannende Podiumsgespräch haben die Lindenberger Veranstalter - unverändert Wettermuseum und Observatorium gemeinsam - Prof. Dr. Manfred Stock, Leiter des Forschungsbereiches II "Klimawirkung und Vulnerabilität" des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) gewinnen können. Ihm zur Seite wird der amtierende Leiter des Richard-Aßmann-Observatoriums, Dr. Frank Beyrich, auf aktuelle Lindenberger Messergebnisse eingehen können. Das Gespräch im Podium und mit den Zuschauern wird vom Wettermuseumsverein (Dr. Bernd Stiller) moderiert.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 2. April 2009 um 17.00 Uhr im Klubhaus des Richard-Aßmann-Observatoriums (DWD) statt. Nach Film und Podiumsgespräch kann der Film bewertet werden. Die Stimmzettel haben Einfluss auf den "Zuschauerpreis", einer von insgesamt fünf vergebenen Preisen.

Interessierte aus Oder-Spree sind bei freiem Eintritt recht herzlich eingeladen. Selbstverständlich darf die Spendenbox des Museumsvereins aber auch bedacht werden.

F.d.R.
Dr. Bernd Stiller
ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins

12.01.2009

Pressemitteilung (nur lokal)

Mit Jahrebeginn 2009 zählt der Lindenberger Verein Wettermuseum e. V. nun 50 Mitglieder, das 50. Mitglied wurde W. Adam aus Borgsdorf, der als Wissenschaftler am Observatorium arbeitet. Bereits im Dezember gab es eine Kooperationsvereinbarung mit dem Verein "Schule - Wirtschaft im Landkreis Oder-Spree e.V." und wechselseitige Mitgliedschaften beider Vereine, die durch die Vereinsvorsitzenden Elisabeth Alter und Bernd Stiller wahrgenommen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

20.12.2008

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich im Namen des Vereins für die Unterstützung im Jahr 2008 durch eine anhaltende Beachtung bedanken. Ich wünsche Ihnen persönlich für die bevorstehenden Feiertage alles Gute, Zeit für einige besinnliche Stunden und einen erfolgreichen Start ins Jahr 2009.

Zur Mitteilung:

Wettermuseum Lindenberg öffnet zusätzlich am Sonntag nach Weihnachten

Viele Museen haben in der Weihnachtszeit zu, so in den letzten Jahren auch das Wettermuseum Lindenberg. Doch in diesem Jahr gibt es die Ausnahme. Der Sonntag nach Weihnachten 2008 bietet sich gerade zu an, es ist für viele der vierte freie Tag hintereinander, meint Vereinschef Stiller. Da will das kleine Spezialmuseum ein Angebot für einen Ausflug machen und hat auch ein spezielles Thema: Die Niederschlagsmessung. Seit einigen Monaten beginnt das Museum aus den Nähten zu platzen, berichtet der Diplom-Meteorologe Bernd Stiller und meint: "Wir können zukünftig nicht mehr alles gleichzeitig zeigen und werden uns auf ausgewählte Themen beschränken".

Niederschlagsmessung, das ist nicht nur der klassische "Hellmann", das ist auch der Schneepegel, die Schneewaage, der Regenschreiber. Zunehmend auch elektronische Messsysteme aller Preis- und Genauigkeitsstufen. Mit dem Vereinschef, der diesmal selbst die Öffnungszeit sicherstellt, kann auch über die Ergebnisse langjähriger Niederschlagsmessungen diskutiert werden oder über erwartete Änderungen durch den Klimawandel.

Natürlich ist eine Besichtigung der Ballonhalle mit der Drachen- und Radiosondenausstellung auch möglich. Wer um 12 Uhr anwesend ist, kann den Start einer Wettersonde im benachbarten Richard-Aßmann-Observatorium (Deutscher Wetterdienst) verfolgen.

Der Eintritt kostet 3 € für Erwachsene, die Führungen sind diesmal kostenfrei. Beim Erwerb und Transport einiger Geräte hat uns das Bildungs- und Kulturamt des Landkreises Oder-Spree mit einer anteiligen Förderung unterstützt, der Verein ist dafür sehr dankbar.

Für tiefer gehende Informationen finden Sie unter http://www.wettermuseum.de/bilder/aktuell/newsletter/081117_Newsletter_Nr_5.pdf den letzten Newsletter.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

06.07.2008

Pressemitteilung (und Mitgliederinformation)

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestärkt geht der Verein "Wettermuseum e.V." mit Sitz in 15848 Tauche OT Lindenberg (Oder-Spree) nach der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag in die nächste Arbeitsperiode. Nach der Gründung 2006 war in diesem Jahr die Neuwahl des gesamten Vorstandes notwendig. Jeweils einstimmig wurden Schatzmeisterin Gabriele Weitzel und Vereinsvorsitzender Dr. Bernd Stiller sowie Beisitzerin I. Jänicke in ihren Ämtern bestätigt. Neuer stellvertretender Vereinsvorsitzender ist der Berliner Soziologe und Bildungsplaner Ralf Kraak, der bisher Beisitzer war. Neu im Vorstand sind als Beisitzer Sylvio Fiedler (Beeskow) und Maik Fischer (Lindenberg).

Im Tätigkeitsbericht konnte der Vereinsvorsitzende auf anstrengende, aber auch erfolgreiche zwei Jahre zurückblicken. Vor wenigen Monaten hatte deshalb auch Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee die Schirmherrschaft über den Verein übernommen.

Aktuelles Ziel ist es, an der sanierten denkmalgeschützten "Ballonhalle 2" ein Besucherzentrum einzurichten, das über die notwendige Infrastruktur für ein Museum verfügt. Dabei soll auch die Ausstellungsfläche erweitert werden. Für die zunehmend nachgefragte Projektarbeit mit Schulklassen müssen ebenfalls mehr und größere Räume gewonnen werden.

Schließlich ist auch noch das denkmalgeschützte "Windenhaus 2" zu sanieren. Erst vor wenigen Wochen hat der Verein das Grundstück erworben, auf der das Windenhaus steht. Hier befindet sich auch eine anfangs als "Radiosondeneichzentrale" genutzte Steinbaracke, die jetzt saniert und zum Besucherzentrum umgebaut werden soll.

Für eine 75%ige Förderung aus EU-Mitteln sind die Weichen gestellt, jetzt muss der Verein bis zum Herbst nachweisen, dass er die restlichen 25% aufbringen kann. Das geht nur durch Spenden und Sponsoring. Der Verein hofft, dass sich hierfür insbesondere die großen Verkehrsunternehmen zu Luft und zu Wasser begeistern lassen, setzt aber auch auf andere Unternehmen mit Bezug zu Wetter und Klima und nicht zuletzt auf die regionale Wirtschaft, die den Museumsbesuchern ihre Wirtschaftskraft oder Angebotspalette verdeutlichen will.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

21.05.2008

Pressemitteilung (und Mitgliederinformation)

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund zahlreicher Nachfragen bestätigen wir, auch wir sind am Tag der offenen Tür des Observatoriums geöffnet und wir werden keinen Eintritt verlangen. Wer uns aber unterstützen möchte, kann dies mit Spenden oder den Kauf unserer ersten neugestalteten Eintrittskarten tun.

Dies ist ein ergänzender Hinweis zur nachfolgenden Information:

Tag der offenen Tür in Lindenberg

Das Richard-Aßmann-Observatorium veranstaltet den Tag der offenen Tür in diesem Jahr bereits im Mai. Am kommenden Sonntag, dem 25.05., ist diese Wissenschaftseinrichtung von 10 bis 14 Uhr für alle Interessenten geöffnet. Das diesjährige Thema lautet: "Lokales Klima Lindenberg", entsprechende Vorträge finden zweimal zwischen 11 und 13 Uhr statt. Zu besichtigen sind historische und moderne Messsysteme, um 12:45 Uhr kann ein Wetterballonstart verfolgt werden. Das Wettermuseum Lindenberg an der Zufahrtsstraße zum Observatorium wird ebenfalls seine Türen öffnen und dies sogar bis 16 Uhr. Eine günstige Gelegenheit, einmal nach Lindenberg aufzubrechen. Auch das Wetter spielt wahrscheinlich noch mit, ein Sonne-Wolken-Mix und 20 Grad am Nachmittag werden vom Museumsverein erwartet, der sich auch um Bratwurst und Getränke kümmert.

Mit freundlichen Grüßen
aus Lindenberg


Bernd Stiller
Vorsitzender des Vereins

03.04.2008

Pressemitteilung (nur lokal/regional)

Samstag, 5. April 16 Uhr Klubhaus des Observatoriums: Ökofilmwettbewerb
Richard-Aßmann-Observatorium und Verein Wettermuseum e.V. laden gemeinsam ein:
Brandenburger Festival des Umwelt- und Naturfilms "Ökofilmtour 2008"
Ein Filmnachmittag mit

(1) "Mit Sturmjägern unterwegs" 29 min
(2) "Stürme, Fluten, Hitzewellen - Deutschland im Klimawandel" 44 min

Im Anschluss Podiumsgespräch zu den Filmen und zum Thema Klimawandel mit

- Prof. Eberhard Schaller, Lehrstuhl Umweltmeteorologie BTU Cottbus
- Wolfgang Pomrehn, freier Journalist, Berlin, Buchautor: "Heiße Zeiten – Wie der Klimawandel gestoppt werden kann"
- Heiderose Häsler, RBB, Autorin "Sturmjäger unterwegs" (Teilnahme, wenn ein Termin in Potsdam rechtzeitig endet)
- Dr. Frank Beyrich, stellv. Leiter des Richard-Aßmann-Observatoriums

Moderation: Dr. Bernd Stiller, Verein Wettermuseum e.V.
Der Eintritt ist frei.

16.03.2008

Pressemitteilung: Museum für Meteorologie und Aerologie erwartet Minister Tiefensee


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns auf den Besuch des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Wolfgang Tiefensee am kommenden Mittwoch von 17:30 bis 18:30 Uhr in Lindenberg bei Beeskow. Er wird unsere ersten fertig gestellten Museumsprojekte an der Herzberger Str. besichtigen. Wir werden ihn danach über weitere Vorhaben unterrichten.

Der Besuch, der durch kurzfristige Vermittlung von MdB Jörg Vogelsänger (SPD) zustande kam, nutzt den Umstand der Teilnahme des "Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer" an der Grundsteinlegung zur zweiten Solarfabrik der ODERSUN AG in Fürstenwalde am Mittwochnachmittag.

Meteorologie und Verkehr hängen eng zusammen, die Schifffahrt war und ist wetterabhängig und gab wesentliche Impulse für die Entwicklung der Meteorologie. Später war es die Luftfahrt, die Wetterberatung benötigte und Wetterwarnungen forderte. So wurde beispielsweise 1910 in Lindenberg die Zentrale eines "Luftfahrer-Warndienstes" eingerichtet. 1924 am 1. Mai erfolgte von Lindenberg aus der erstmalige Versand des Funkspruchs "Frühobs Lindenberg" an alle Flughäfen in Deutschland.

Natürlich ist die Meteorologie über den Verkehr hinaus auch für andere Gebiete wie Landwirtschaft oder Gesundheit bedeutsam und der Wetterdienst warnt heute alle gesellschaftlichen Bereiche vor Wettergefahren. In der Klimaforschung steht die Meteorologie ebenfalls vor großen Herausforderungen.

Trotzdem hofft der Verein - nicht zuletzt auch in Hinblick auf die Geschichte des Standortes Lindenberg - gerade vom Verkehrswesen auf besondere Hilfe.

Der Verein wurde im September 2006 gegründet und arbeitet derzeit ehrenamtlich. Im Jahr 2007 konnte er mit Lotto- und anderen Fördermitteln, mit zahlreichen Spenden und freiwilliger Arbeit sowie mit Unterstützung des RBB die baufällige "Ballonhalle 2" sanieren und zur Ausstellungshalle für meteorologische Drachen entwickeln. Im Jahr 2008 soll die Sanierung des ebenfalls denkmalgeschützten "Windenhauses 2" begonnen werden.

Mit freundlichen Grüßen

...

20.01.2008

Pressemitteilung (nur lokal/regional)


Sehr geehrte Damen und Herren
der regionalen Medien,

am vergangenen Freitag wurde unser Museum von Deutschlandradio Kultur als "Museum der Woche" vorgestellt. Nähere Informationen
finden Sie u.a. auf
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/725783/
bzw. auf den Internetseiten des Deutschen Museumsbundes:
"http://www.museumsbund.de/cms/index.php?id=705

Die Sendereihe "Museen im Profil" startete Deutschlandradio Kultur in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund im Januar 2007.

Gern informiere ich Sie auch persönlich über die weiteren Vorhaben unseres Vereins in diesem Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Stiller

19.11.2007

Pressemitteilung (nur lokal/regional)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte hiermit auf die
Projekttage des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums in Lindenberg (bei Beeskow)
aufmerksam machen.

4.1. Zeitlicher Ablauf, beteiligte Klassen

(es folgt eine Tabelle)

4.2. Ablauf Exkursionstag Lindenberg

Abfahrt 08:07 Uhr
Ankunft Bahnhof Lindenberg 09:12 Uhr
Kurze Begrüßung, Einweisung Sicherheit bis 09:20 Uhr
Spazierweg zur Ballonhalle bis 09:30 Uhr
Ballonhalle 2, Ausstellungsführung außen 09:30 Uhr
Ausstellung Ballonhalle 2 (innen) 10:00 Uhr
Didaktische Einlage (10 Fragen – Quiz) 10:45 Uhr
Wechsel zur Ausstellung im Mehrzweckgebäude bis 11:00 Uhr
Pause (Imbiss), lockerer Gesprächsrahmen
Verfolgen aktueller Wetterinformationen
bzw. Messwertdarstellung Observatorium bis 11:30 Uhr (11:15 Mi)
11:30 (Mi bereits 11:15) Wechsel zum Observatorium
Verfolgung des Radiosondenaufstiegs 12 UTC 11:45 Uhr (bis 12:00 Uhr)
Besichtigung Windenhaus 12:20 Uhr
Besichtigung Strahlungsplattform bis 13:00 Uhr
Rückkehr zum Mehrzweckgebäude bis 13:30 Uhr
Ausstellung im Mehrzweckgebäude 13:30 Uhr bis 14:15 Uhr
Rückfahrt ab Lindenberg 14:35 Uhr
Frankfurt (Oder) 15:37 Uhr

Mit freundlichen Grüßen
nach Frankfurt (Oder)
Bernd Stiller

15.10.2007

Pressemitteilung Oktober 2007 - Museum für Meteorologie und Aerologie Lindenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte hiermit auf eine Mitteilung der Bundestagsfraktion B90/GRÜNE hinweisen. Unter dem Titel "Neue Partner – Neue Wege" wird ausgeführt:

Am Montag, den 22. Oktober 2007 wird Cornelia Behm MdB um 16.00 Uhr das Wettermuseum in Lindenberg/Tauche besichtigen. Das Wettermuseum - mit seinem im September letzten Jahres gegründeten Verein - gilt als Musterbeispiel von bürgerschaftlichem Engagement für Kultur und Bildung in der Region. Naturwissenschaftliche Bildung und Wissen um Meteorologie - der Verein versucht durch Ausstellungen und Veranstaltungen die Menschen der Region zu erreichen. Aber auch Wissenschaftseinrichtungen, Bildungsträger, Unternehmen und Politik werden angesprochen. Besonders wichtig: Projektangebote für Kinder und Jugendliche. Mit dem Besuch der Abgeordneten Cornelia Behm soll das außergewöhnliche Engagement des Wettermuseums in strukturschwachen Regionen gewürdigt werden. Neben einer Führung durch das Wettermuseum und die neu restaurierte Ballonhalle möchte die Bundestagsabgeordnete ins Gespräch mit der Gemeinde kommen. Gemeinsam soll überlegt werden, welche Rolle das bürgerschaftliche Engagement für Kultur und Wissenschaft in Zukunft spielt, welche neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen Kommune, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur angestrebt und welche neuen kulturpolitischen Perspektiven auf kommunaler Ebene angeregt werden müssten.

Wir laden Sie zum Gespräch: "Kultur als Chance – Neue Partner – Neue Wege" ein:

am: Montag, 22. Oktober 2007
um: 16.00 Uhr
Ort: Wettermuseum, Schulstraße 4, OT Lindenberg, 15848 Tauche

TeilnehmerInnen:
Cornelia Behm MdB (Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag)
PD Dr. Franz Berger (Leiter des Meteorologischen Observatoriums Lindenberg Richard-Aßmann-Observatorium)
Dr. Bernd Stiller (Vereinsvorsitzender Wettermuseum e.V.)
u. a.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ergänzend möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir uns auf diesen Besuch wirklich sehr freuen, nicht nur bezüglich einer anregenden Diskussion über Kultur als Chance (und Aufgabe!). Auch im Bereich Klimawandel und Klimaschutz gibt es sicherlich interessante Diskussionspunkte, wir haben aber auch einen ganz konkreten Anhaltspunkt für großen Dank: Frau Cornelia Behm hat uns im Januar mit einer Privatspende von 1500 € für die allgemeine Vereinsarbeit unterstützt und somit unsere Lebensfähigkeit bis heute aufrecht erhalten. Ohne diese Unterstützung hätten wir wahrscheinlich schon aufgeben müssen.
Für Fotografen: Frau Behm hat zugesagt, uns auch handwerklich zu unterstützen. So wird sie uns wahrscheinlich helfen, den "Klimazaun" weiter zu vervollständigen. Der "Klimazaun" ist ein Palisadenzaun, dessen einzelne Palisaden in ihrer Länge (Höhe) die Jahresmitteltemperatur in Lindenberg symbolisieren. Die Temperaturreihe von Lindenberg ist inzwischen über 100 Jahre lang. Im letzten Abschnitt wird dieser Zaun bereits jetzt höher und dichter. Wie wird er in 20 Jahren aussehen ?

Auch wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
für den Vorstand

01.10.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,
auf der diesjährigen Tagung der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft vom 10.-14.9.2007 in Hamburg wurde unser Vereinsmitglied, Dr. Hans Steinhagen, für seine wissenschaftshistorischen Arbeiten zur Geschichte des Observatoriums Lindenberg mit dem Paulus-Preis ausgezeichnet. Dieser Preis wird von der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft alle drei Jahre für die bedeutendste wissenschaftshistorische meteorologische Arbeit im deutschen Sprachraum vergeben. H. Steinhagen erhielt diesen Preis für das 2005 erschienene Buch über Leben und Werk Richard Aßmanns (Der Wettermann) und die Monografie »Biografien der Leiter des Meteorologischen Observatoriums Lindenberg von 1905 bis 2005«. Auf der Tagung der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft berichtete H. Steinhagen auch über neue wissenschaftshistorische Arbeiten des Wettermuseums. Durch die Erschließung bisher nicht veröffentlichter Bild- und Datenquellen konnte ein Rückblick über Verlauf und Ergebnisse der Spitzbergenexpedition von K. Wegener und M. Robitzsch von 1912 bis 1913 gegeben werden.
Unser Vereinsmitglied Dr. Frank Beyrich wurde mit der Süring-Plakette geehrt. Der Preis erinnert an Prof. Reinhard Süring, einen der bedeutendsten Meteorologen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
für den Vorstand

23.09.2007

Sehr geehrte Damen und Herren der Presse und des regionalen Fernsehens und Rundfunks,
wir freuen uns sehr auf den Besuch des BMVBS-Staatssekretärs Jörg Hennerkes am kommenden Donnerstag in unserem allmählich wachsenden Wetter- und Meteorologiemuseum in Lindenberg. Der Besuch war im März bei einem Gespräch in Berlin verabredet worden, den Kontakt zum Verkehrsministerium hatte der Bundestagsabgeordnete Jörg Vogelsänger (SPD) hergestellt.
Meteorologie und Verkehr (Schifffahrt, Luftverkehr, aber auch Straßenverkehr und gelegentlich die Bahn) haben in der Geschichte aber auch in der Gegenwart enge Bezüge.
Um Messdaten aus der freien Atmosphäre zu erhalten, wurden im 19. Jahrhundert und noch weit in das 20. Jahrhundert hinein Drachen verwendet.
Lindenberg bzw. das hiesige Observatorium hält unverändert den mit Drachen aufgestellten Höhen-Weltrekord von 9750 m (aufgestellt am 01.08.1919).
So war es nahe liegend, in einem Wettermuseum (Kurzform) bzw. in einem "Museum für Meteorologie und Aerologie" auch die Verwendung von Drachen ausführlich zu beschreiben. Die jetzt installierte Drachenausstellung (siehe beiliegendes Foto) ist ein wichtiger Anfang. Wir sind sehr glücklich, dass wir die Unterstützung der Herren Walter Diem (Hamburg) und Werner Schmidt (Bottrop) erhalten haben, die sich u. a. um die Vermittlung der Geschichte des Einsatzes meteorologischer Drachen sehr verdient machen und uns mit Leihgaben unterstützen.
Den genauen Ablauf des Besuchs von Herrn Sts. Jörg Hennerkes in Lindenberg entnehmen Sie bitte den Pressemitteilungen von Herrn MdB Jörg Vogelsänger oder den Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bzw.des BMVBS.
Der gemeinnützige Verein »Wettermuseum e. V.« wollte Ihnen hiermit insbesondere die Freude über diesen Besuch am 27.09.2007 mitteilen.
Wir gehen im Moment davon aus, dass der Staatssekretär etwa um 10:00 an der Ballonhalle 2 (Herzberger Straße) eintrifft (Pressekontakt gegebenenfalls erst ab 10:30 Uhr) , nach der Besichtigung der Ballonhalle und der Drachen- und Radiosondenausstellung mit uns in die Vereinsräume an der Schulstr. (ehemalige Gesamtschule) wechselt. Dort sollte es neben einem kurzen Blick in die weiteren Ausstellungsräume auch die Chance zu Gesprächen über die weitere Entwicklung des Museums geben.
Die Details des weiteren Besuchs in Lindenberg (Besichtigung Observatorium, Gespräche mit DWD) entnehmen Sie bitte den Informationen des BMVBS.
Wir geben diese Informationen insbesondere für Empfänger heraus, die nicht im BMVBS-Verteiler enthalten sind.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
für den Vorstand

14.09.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,
da sich in der letzten Woche sehr viele Meteorologen in Hamburg zur DACH-Tagung aufgehalten haben, auch ich gehörte dazu, kommt diese Pressemitteilung leider etwas kurzfristig.
Jetzt am kommenden Sonntag (16.09.) wird der stellv. Ministerpräsident von Samoa (ca. 180.000 Einwohner, Hauptstadt Apia)

- engl.: Honorable Hermann Misa Telefoni Retzlaff, Deputy Prime Minister of Samoa

Lindenberg, die spätere Wirkungsstätte von Otto Tetens (Begründer des Observatoriums in Apia auf Samoa, später Stellv. von Richard Aßmann in Lindenberg) besuchen. Zunächst weilt er in Bad Saarow (Wohnort von Otto Tetens) bei Familie Niggemann. Wir haben uns dann in Lindenberg zu 12:30 Uhr am Sonntag verabredet (Parkplatz vor dem Aßmann-Observatorium).
Der Vizepremier besucht am Rande einer Einladungsveranstaltung des Außenministeriums (Asien-Pazifik-Forum ?) unsere Region und bat um einen (informellen) Besuch der Wirkungsstätte von Otto Tetens, der auf Samoa in sehr herzlicher Erinnerung ist.
Für eine erste kleine Einführung in das Thema sind NDR-Infos beigefügt. Gern übermittle ich Ihnen weitere Informationen, falls Sie am Sonntag nicht an der Besichtigung teilnehmen können.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
(Vorsitzender)

09.09.2007

Offener Brief

Sehr geehrter Prof. Gerstengarbe,
als wir Ihnen (!) vor über 2 Jahren - damals evtl. durch Herrn Schulz im Frühjahr 2005 - erstmalig über unsere Projektidee "Meteorologiemuseum" in Lindenberg erzählten, hätte ich nie gedacht, dass sich daraus ein Wettkampf um das "bundesweit erste meteorologische Museum" entwickeln würde.
Wir nehmen es gelassen und finden es gut. Das Thema ist wirklich wichtig und in den nächsten Jahrzehnten fragt die Öffentlichkeit vielleicht noch stärker als bisher nach: Wie ist das eigentlich mit Wetter und Klima?
Da ist es gut, wenn es in Offenbach, Geraberg, Bremen, Dresden, Lindenberg und nun auch Potsdam Ausstellungen gibt, die sich mit Wetter und Klima beschäftigen (bzw. bald beschäftigen werden). Auch die FU Berlin hat - wen man so will - ein kleines meteorologisches Museum.
Gerade wenn man mit Schulklassen, Eltern und Lehrern ins Gespräch kommen will, sollten Wege nicht zu lang sein.
Insofern hatten wir uns beide, sehr geehrter Professor, in den gegenseitigen Gesprächen der letzten beiden Jahre ja immer wieder versichert, in Potsdam ist Platz für ein kleines feines Süring-Museum und in Lindenberg werden wir uns zunächst der Aerologie insgesamt widmen (Hinweis für die Presse: nach Süring kamen ja dann die Radiosonden, die ja nun tatsächlich auch zum Standort Lindenberg gehören, später kamen Satelliten und die bodengestützte Fernsondierung, alles auch Lindenberger Themen).
Dass viele weitere Themen noch zur Meteorologie gehören, will ich hier nicht weiter diskutieren, ob wir das aufnehmen können oder ob es vielleicht auch Offenbach macht, sollte offen bleiben.

Lieber Prof. Gerstengarbe,
bei aller Liebe zum Rekord, die wir Meteorologen ja scheinbar irgendwie haben, sollten wir doch bei den Fakten bleiben.
Und die lauten, dass bundesweit Potsdam wohl nicht das erste meteorologische Museum hat. In einer evtl. notwendigen Siegerliste könnte oder sollte man sogar Geraberg mit dem Thermometermuseum einordnen. Wir selbst wollen da nicht "Sieger" sein, haben bisher immer nur betont, dass es leider kein "Meteorologie-Museum" in Deutschland gibt.
Ansonsten wissen Sie ja selbst, lieber Prof. Gerstengarbe, nicht zuletzt durch die RBB-Übertragungen, dass unsere Ballonhalle im Frühjahr saniert wurde! Im Sommer konnten wir die denkmalgeschützte "Ballonhalle 2" nun schrittweise einräumen, zum Radscharmützel am 2. September haben hunderte Besucher den neuen Ausstellungsraum "Ballonhalle 2" kennen gelernt. Gern schicke ich Ihnen Fotos, wie Besucher eine "Dauerausstellung historischer meteorologischer Messinstrumente, Modelle und Schautafeln" (zitiert aus Ihrer Pressemitteilung) IN LINDENBERG (!) betrachten. Auch das war vor Ihrer "Premiere".
Unseren Ausstellungsraum (ca. 60 qm) in der "Baracke" hatten wir ja schon im September 2006 eröffnet.
Allein unsere "Ballonhalle 2" hat 13x17 = 221 qm Ausstellungsfläche und beherbergt jetzt aktuell also eine Ausstellung zur Geschichte der Radiosondentechnik (das sind im Übrigen auch meteorologische Messinstrumente, lieber Professor) und wird in den nächsten Wochen um einen Ausstellungsteil zu "meteorologischen Drachen" ergänzt.
Ihr angeblich "bundesweit erstes meteorologisches Museum" (so schreibt die Presse nach Angaben des PIK - also hier hat sich die Presse nichts ausgedacht) bringt sehr nette Informationen, das will ich oder wir überhaupt nicht bestreiten. Und wir finden das wirklich gut!!!!
Dass Ihnen damit auf 72 qm Grundfläche (vgl. DMG-Mitteilungen 02/2006) und 4 Räumen nun ein Museum gelingt, möchte ich allerdings bezweifeln.
Ein Museum soll im deutschen Verständnis sammeln, bewahren, erforschen, ausstellen (gelegentlich sind die Aufgaben sogar: Sammeln, Bewahren, Erforschen, Dokumentieren, Vermitteln und Ausstellen). Das ist für die Meteorologie nicht auf 72 qm zu leisten. Auch Leipzig hat ja in den 90er Jahren diese Idee aufgegeben.
Dass es Ihnen gelungen ist, 200.000 € für diese Aktion auf 72 qm einzuwerben, freut mich. Wir haben bisher mit rund 50.000 € wirtschaften müssen und sehr viel freiwilliges Engagement gebraucht und bekommen. Und damit auch Kontakte geknüpft.
Abschließend bitte ich um Ehrlichkeit in der Meteorologie.
Ob ich in Zukunft noch PIK-Forschungsergebnisse so unterstützen kann wie bisher, muss ich nun bezweifeln, wer solche Presseerklärungen herausgibt, wie Sie es jetzt bezüglich eines "bundesweit ersten meteorologischen Museums" getan haben, ist auch in der Klimaforschung nicht mehr ernst zu nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
(Vorsitzender des Vereins)

03.09.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,
die erstmalige Teilnahme unseres Vereins bzw. des Wettermuseums und damit auch des Ortes Lindenberg am Radscharmützel war ein Erfolg. 297 Stempeleintragungen (Nr. 11) wurden vorgenommen, deutlich über 300 Besucher verweilten kurz oder lang bei uns, viele informierten sich in der "Ballonhalle 2" an der Herzberger Straße über die derzeit deutlich anwachsende Ausstellung oder nutzten das Kuchen-, Kaffee-, Bratwurst- oder Getränkeangebot.
Die beiliegende kleine Fotomontage (für unsere Website zusammengestellt) kann sicherlich einen Eindruck vermitteln.
Der Verein wird sich nun auch in den nächsten Jahren am Radscharmützel beteiligen. Er erwartet, dass der straßenbegleitende Radweg Glienicke - Wendisch Rietz endlich in Angriff genommen wird. Das würde einen Rundweg ermöglichen, der sicherlich noch mehr Radtouristen anzieht.
Weitere Fragen beantworten wir gern.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
Impressionen vom Radscharmützel in Lindenberg 2007

16.07.2007

Pressemitteilung Wettermuseum e.V. : Zusammenarbeit VIADRINA - Wettermuseum Lindenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,
jüngst konnte ein Projekt mit Studierenden im Masterstudiengang Kulturmanagement und Kulturtourismus an der Europa-Universität Viadrina unter wissenschaftlicher Leitung von Frau Prof. Dr. Andrea Hausmann abgeschlossen werden, in dem das in seiner Entstehung befindliche Wettermuseum in Lindenberg zu relevanten Marketingfragen und grundlegenden Entscheidungen im Museumsmanagement beraten wurde. Dabei ging es vor allem um die gezieltere Ansprache relevanter Zielgruppen und die Überlegung mit welchen Kern- und Zusatzangeboten sich das Museum erfolgreich auf dem Markt behaupten könne. Insgesamt stellten die Studierenden fest, dass es sich um ein interessantes Projekt mit viel Potenzial handelt. Dieser Schatz könne zukünftig jedoch nur mit ausreichend finanziellen Mitteln gehoben werden.
Soweit ein mit der Viadrina abgestimmter (und von dort autorisierter) Text.
Als Hintergrundinformation kann ich darauf verweisen, dass die genannte Zusammenarbeit im Dezember vergangenen Jahres begann, als unsere Vereinsgründung gerade 3 Monate zurücklag. Einige Dutzend Enthusiasten - viele Naturwissenschaftler, aber auch Kommunalpolitiker und Lehrer, nur wenige andere Berufe - wagten sich mit der Vision WETTERMUSEUM Lindenberg an die Öffentlichkeit. Bald wurde klar, ohne Kulturmanagementkenntnisse geht es nicht. In dieser Situation wurde die VIADRINA erfolgreich angefragt. Ende Juni erfolgte nun die Präsentation der Ergebnisse, wobei Studenten und Vereinsvertreter sich bereits zum vierten Mal trafen.
Gern erteile ich Ihnen weitere Auskünfte.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
(Vorsitzender des Vereins)

30.03.2007

Ballonaktion des Kindergartens und der Grundschule Lindenberg

Sehr geehrte Damen und Herren,
einige Ballons hatten es am Freitag vergangener Woche (23.03.2007) bei starkem Regen nur an die Ortsgrenze Lindenbergs geschafft, andere Kopie (verkleinert) der Postkarte aus 49448 Lemförde landeten noch in Oder-Spree (aus Limsdorf kam eine weitere Rückmeldung).
Die weiteste Rückmeldung kam bisher aus 49448 Lemförde, wenige Kilometer nördlich von Osnabrück. Das erstaunte selbst den Wettermuseums-verein, der die Aktion gemeinsam mit Kindergarten und Grundschule Lindenberg initiiert hatte und technisch vom RBB im Rahmen der 96-Stunden-Aktion unterstützt wurde.
Auf jeden Fall wird es jetzt eine gründliche Auswertung geben und vielleicht im nächsten Jahr eine Fortsetzung.
Mit freundlichen Grüßen
aus der sonnigen Oder-Spree-Region
Bernd Stiller
(Vorsitzender des Vereins)

26.03.2007

HINTERGRUNDINFORMATION für die Presse

Sehr geehrter Damen und Herren,
gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern Lindenbergs, mit Lehrlingen aus Fürstenwalde und mit Helfern auch aus anderen Teilen Brandenburgs und auch aus Berlin haben wir ein Denkmal der Bau- und Wissenschaftsgeschichte in wesentlichen Teilen vor einem weiteren Zerfall retten können, die baldige Nutzung als Museumsbestandteil und Kulturstandort ist möglich.
Sehr wesentlich unterstützt haben uns beispielsweise der RBB (96-Stunden-Aktion), die Sparkasse Oder-Spree, die Klenk-Holz-AG aus Baruth oder der Deutsche Wetterdienst. Viele weitere Firmen insbesondere der Region unterstützten uns mit Sach- oder Geldspenden.
Nach einer heute verteilten Pressemitteilung der "NPD Oderland" befanden sich unter den vielen Helfern angeblich auch einige Jung-NPD-Mitglieder, die jetzt meinen, daraus Kapital schlagen zu müssen.
Als Verein distanzieren wir uns von allen Versuchen, unser Museum und seine Bestandteile in Verbindung mit irgendwelchen NPD-Aktivitäten zu bringen.
Das Beste an dieser Stelle ist sicherlich, eine unsachliche NPD-Pressemitteilung dort zu lassen, wo sie hingehört, in den Papierkorb.
Insbesondere erkläre ich hiermit für meine Person eindeutig, dass ich kein "Kreistagskollege der NPD-Fraktion" bin. Die von zwei Abgeordneten gebildete NPD-Fraktion des Kreistages Oder-Spree fällt lediglich durch Unsachlichkeiten, Fremdenhass oder Torpedierung der Verständigung mit Nachbarländern auf.
Als Kreistagsabgeordneter habe ich mich stets gegen diese NPD-Bestrebungen geäußert. Als Mitglied der "Plattform gegen Rechts Fürstenwalde" werde ich das auch weiterhin tun.
Es besteht im Verein Konsens, dass eine wie auch immer geartete "Hilfe" der NPD nicht gewünscht ist und wo sie bekannt wird, sofort unterbunden wird.
Mit freundlichen Grüßen

Bernd Stiller
(Vorsitzender des Vereins)

23.03.2007 (Verteilung nur regional)

Erfolgreicher Kooperationsauftakt

Der Deutsche Wetterdienst mit seinem Meteorologischen Observatorium (Richard-Aßmann-Observatorium) und der Wettermuseumsverein in Lindenberg wollen zukünftig eng kooperieren. Das sieht ein Gesprächsprotokoll vom Januar diesen Jahres vor.
Neben Leihgaben von Geräten für Ausstellungen und der Bereitstellung von Informationsmaterial sollen jährlich auch einige Veranstaltungen gemeinsam geplant und durchgeführt werden.
So wurde der erste Lindenberger Termin der Ökofilmtour 2007 im Vortragssaal des Observatoriums durchgeführt. Die Bewerbung für den Standort Lindenberg hatte jedoch der Museumsverein eingereicht.
Etwa 25 interessierte Zuschauer aus Lindenberg und Umgebung folgten am vergangenen Mittwochabend nicht nur den beiden Filmen ("Klimawandel" und "Kippt das Klima?"), sondern auch der mehr als einstündigen Diskussion mit Prof. Wenkel vom ZALF Müncheberg, Dr. Keuler von der BTU Cottbus und dem stellv. Observatoriumsleiter Dr. Beyrich. Als Moderator des Gesprächs fungierte der Vereinsvorsitzende Dr. Stiller.
Von allen Beteiligten wurde die Veranstaltung positiv bewertet und eine Fortsetzung gewünscht.
Bernd Stiller
Vereinsvorsitzender

12.03.2007

Wettlauf mit der Zeit - der RBB will die Sanierung der Ballonhalle beschleunigen!

Sehr geehrte Damen und Herren,
zu den Zielen unseres am 15.09.2006 gegründeten und inzwischen auf fast 40 Mitglieder angewachsenen Vereins gehört die Rettung der denkmalgeschützten "Ballonhalle Zwei" (auch "Ballonhalle West") in Lindenberg (bei Beeskow).
Die Ballonhalle wurde 1936 an der Herzberger Straße errichtet, weil am Observatorium durch den Bau von fünf 90 m hohen Sendemasten der Aufstiegsbetrieb mit Drachen und Fesselballonen besonders bei Ostwindwetterlagen erheblich behindert war. Die Ballonhalle (17m lang, 12,5m breit, 12m hoch) ist in Holzbauweise mit einem Spitztonnendach aus bogenförmig geleimten Bindern ohne Stützen im Innenraum aufgebaut worden.
In den ersten Jahren nach Errichtung der "Ballonhalle West" wurden hier Drachen und Fesselballone für Sondierungen der freien Atmosphäre vorbereitet, gelagert und repariert. Nach Westen lässt sich ein über 10 m hohes Tor in fast der gesamte Breite der Halle öffnen.
Um 1955 wurde die Halle als Ballonwerft zur Herstellung von großen Fesselballonen und Stratosphären-Driftballonen umgebaut, dazu wurde in der Ballonhalle eine Zwischendecke eingezogen, die inzwischen wieder entfernt ist. Dadurch wird der Raumeindruck der Anfangsjahre wieder erfahrbar.
Ab 1958 wurden in der Halle Stratosphären-Driftballone für die Erforschung der höheren Schichten der Atmosphäre mit einem Volumen von 1000 und 6000 m³ gefertigt, die bis zu Höhen um 30 km aufstiegen.
Schließlich gab es in der Halle von 1970-1985 auch Erprobungen für bestimmte Aspekte der Erforschung der Hochatmosphäre mit meteorologischen Raketen, so die Simulation des Ausstoßes einer "Fallenden Kugel".
In den letzten Monaten gelang es dem Verein, Zusagen für Lotto- und Fördermittel für die Dachsanierung zu bekommen (20.000 €), die etwas über 20.000 € kostet. Das war ursprünglich das Jahresprogramm 2007 des Vereins.
Jetzt will der RBB mit seiner 96-Stunden-Aktion Nägel mit Köpfen machen, wenn das Gerüst für die Dachsanierung steht, soll auch gleich alles andere erledigt werden.
Dem Dachdecker ist deshalb etwas Vorlauf erlaubt, die Einrüstung hat bereits begonnen, ab 13.3.2007 beginnen die Dacharbeiten einschließlich Austausch der Dachschalung auf etwa 65% der Dachfläche. Mit dieser Sanierung ist der Verein dann aber auch am Ende seiner finanziellen Kraft.
An dieser Stelle hat der Vereinsvorstand das Angebot des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg), mit einer 96-Stunden-Aktion für die weiteren Arbeiten (Torsanierung, Fenstersanierung, Reparatur der Seitenwände, Komplettneuaufbau der Fußbodendielung) im März zu helfen, angenommen. Möglichst soll auch bereits am benachbarten so genannten Windenhaus, das zusammen mit der Ballonhalle als Ensemble unter Denkmalschutz steht, mit einer Sanierung begonnen werden.
Das rbb-Fernsehen überträgt Berichte innerhalb seines Vorabendmagazins "zibb" vom 19.-23.2.2007 18.30-19:30 Uhr und eine Zusammenfassung am 24.03.2007. "Antenne Brandenburg" berichtet auch tagsüber.
Wir sind sehr gespannt, ob unsere Träume einer bereits im Sommer 2007 für Ausstellungen und Veranstaltungen nutzbaren Ballonhalle innerhalb von 4 Tagen durch den RBB erfüllt werden können.
Wir wären sehr dankbar, wenn Sie durch Ihre Berichterstattung unsere Ziele unterstützen. Wir brauchen in der Woche u. a. Material, Helfer und Geldspenden (z. B. für den Elektroanschluss).
...

20.01.2007

Presseeinladung Wettermuseum / Ballonhalle

Sehr geehrte Damen und Herren der regionalen Presse bzw. Medien,
am kommenden Dienstag, dem 23. Januar 2007, übergibt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oder-Spree, Paul Hünemörder, unserem Verein eine Spende für den Ersatz der defekten Heizungsanlage in unseren Vereinsräumen in Lindenberg, Schulstr. 4.
Dies allein ist sicherlich bereits ein interessanter Fototermin (Termin 17:00, eine entsprechende Pressemitteilung wird Ihnen sicherlich von der Sparkasse zugeleitet).
Zusätzlich möchte ich Ihnen einen exklusiven Besuchstermin in der denkmalgeschützten Ballonhalle 2 an der Herzberger Str. anbieten. Dieses Denkmal, seit der letzten Nacht um weitere Quadratmeter Dacheindeckung beraubt, wurde etwa 1936/38 erbaut und fertig gestellt und ist nicht nur wissenschaftshistorisch im Zusammenhang mit dem Observatorium und Drachenaufstiegen auch noch in den 30er Jahren interessant (ab ca. 1930 gab es ja auch die Radiosonde als technische Möglichkeit der Vertikalsondierung der Atmosphäre), sondern hat auch oder gerade eine baugeschichtliche Bedeutung.
Die besondere Konstruktion des Holzbaus der Ballonhalle sollte stützenlos einen möglichst großen in seiner ganzen Höhe nutzbaren Innenraum bieten. Die dafür optimale Form des »gotisierenden« Spitztonnendaches schließt an die Tradition der um 1800 durch Gilly propagierten Bohlenbinderdächer an sowie deren Weiterentwicklung durch Zollinger im 1923 von ihm veröffentlichten Patent des sogenannten Zollingerdachs. Bei vergleichbarem äußeren Erscheinungsbild unterscheiden sich doch die Konstruktionsweisen grundsätzlich. Anstelle des von Zollinger favorisierten freitragenden Lamellennetzes weist die Ballonhalle Lindenberg bogenförmig geleimte Binder auf, die in regelmäßigen Abständen das konstruktive Tragwerk für Außenwände und Dach bilden mit zusätzlicher andreasförmiger Aussteifung und äußerer Holzverschalung. Diese zimmermannsmäßige Bauweise ermöglichte das für die Ballonhalle notwendige weitgespannte Tragwerk ohne zusätzliche Stützen oder Zuganker, welches als Leichtbauhalle gleichzeitig kostengünstig und schnell montierbar war. Von dieser einfachen Holzbauweise geht eine beeindruckende Raumwirkung aus, die noch heute in der ohne technische Innenausstattung überlieferten Halle erlebbar ist. Trotz des einfachen Konstruktionsprinzips tritt diese Bauweise ausgesprochen selten auf und im Land Brandenburg ist zur Zeit kein vergleichbarer Bau bekannt.
Soweit auch Zitate aus der "Gutachterlichen Stellungnahme zum Denkmalwert".
Wir stehen auch tagsüber für die Öffnung der Ballonhalle zur Verfügung (Lichtverhältnisse!), würden aber insbesondere ab/gegen 16 Uhr Ihnen Einblicke gewähren wollen.
Für eine Rückmeldung Ihres Interesses am Besuch der Ballonhalle wären wir im Interesse einer reibungslosen Koordination sehr dankbar.
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27.12.2006

Gewinner Preisschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,
bei der Sonderausstellung des Lindenberger Vereins Wettermuseum auf der Burg Beeskow am Vorweihnachtswochenende gab es auch etwas zu gewinnen. Gefragt war die beste Temperaturprognose für den Heiligen Abend. Eine Punktlandung gelang Detlef Heese aus der Bahrensdorfer Str. in Beeskow mit genau 3,5 °C. Diese Temperatur wurde kurz vor Mitternacht erreicht. Tagsüber lag die am Lindenberger Observatorium gemessene Lufttemperatur nur bei 2 Grad Celsius. Herr Heese erhält ein Pfefferkuchenhäuschen, das Bäckerlehrlinge des 3. Lehrjahres am OSZ "Gottfried Wilhelm Leibnitz" in Eisenhüttenstadt extra für den Verein hergestellt haben. Den zweite Preis - die Aßmann-Biographie - erhält im Nachbarhaus Frau Waltraud Heese, die 3,8 °C getippt hatte. Insgesamt lagen die Prognosen zwischen -4 und +10 Grad. Die Sonderschau des Vereins am Familienwochenende der Burg Beeskow war zustande gekommen, weil die Deutsche Bahn AG dies unterstützte und damit auf die neuen günstigen Verbindungen zwischen Fürstenwalde und Beeskow hinweisen wollte.
...

14./15.12.2006

Wettermuseum Lindenberg auf Tour

"Weihnachtliches auf der Burg" verspricht der Veranstaltungsplan der Burg Beeskow für das Wochenende am 16. und 17.12., angesagt ist ein Familientag auf der Burg Beeskow mit vorweihnachtlichem Basteln, Spielen und Naschen. Burgdirektor Tilman Schladebach und Wettermuseumsvereinschef Bernd Stiller haben jetzt verabredet, dass an diesen Tagen auch eine Sonderschau des Museumsvereins auf der Burg stattfindet. Stiller findet schnell den Schwenk zum Weihnachtsthema, ja er werde auch eine Weihnachtswetterprognose wagen, aber auch erinnern, wie in den letzten Jahrzehnten das Weihnachtswetter aussah. Auch soll es wieder die Chance für jedermann geben, seine eigene Prognose abzugeben und etwas zu gewinnen.
Hauptthema der kleinen Sonderausstellung sind aber die "Radiosonden im Wandel der Zeiten" einschließlich der Wetterraketen, die in Lindenberg entwickelt wurden und u. a. in Zingst starteten. Den Ausstellungsbesuchern wird aber auch erklärt, wie man Lufttemperatur, -feuchte und –druck in den höheren Atmosphärenschichten bestimmte, bevor die Radiosonden aufstiegen. Die Bedeutung Lindenbergs für die Entwicklung von Radiosonden in Deutschland wird ebenso erklärt und Fotos aus dem alten Lindenberg gezeigt. Natürlich darf bei einer solchen Ausstellung das Aßmannsche Aspirationspsychrometer nicht fehlen! Der Dipl.-Meteorologe und Vereinschef Dr. Stiller gibt zu, dass das nicht unmittelbar zum Thema Radiosonden passt, aber über die Frage, wie genau kann ich überhaupt Lufttemperatur und Luftfeuchte messen, kann man doch den Bogen über beide Themen spannen. Und es soll nicht nur die Technik gezeigt werden, sondern auch alte und aktuelle Messergebnisse werden präsentiert. Es gibt auch kleine Einblicke in die neuen Systeme, die vielleicht eines Tages die Radiosonde ablösen können. Das dauert aber noch einige Zeit, ist sich Stiller sicher. Burgdirektor Schladebach freut sich auf eine Zusammenarbeit, wer bis nach Lindenberg wegen der Meteorologiegeschichte kommt, ist auch ein potentieller Besucher der Burg, meint er. Allerdings kam diese Sonderschau nur zustande, weil die Bahn AG Tochter DB Regio, hier in der Region als Mehrheitsgesellschafter der Busverkehrsgesellschaft Oder-Spree aktiv, dem Verein eine Spende zukommen lies, die anfallende Zusatzkosten ausgleicht. Und so zeigt sich Stiller dankbar und verweist auf die neuen günstigen Verbindungen, die mit dem Fahrplanwechsel am 10.12. nun zwischen Fürstenwalde und Beeskow bestehen. So fährt der Schienenersatzverkehr für die RB 35 – Verbindung jetzt an bestimmten Tagen alle 2 Stunden von Fürstenwalde nach Beeskow und zurück und braucht dafür nur 37 Minuten. "Das freut uns, weil bessere ÖPNV-Angebote auch ein Beitrag zum Klimaschutz sind und auch das soll ja Thema unseres Museums werden" meint Stiller und verweist schließlich noch auf den 19.12. als letzten Tag der Sonderausstellung, der evtl. für Schulklassen geeignet ist.
Ein weiterer kleiner Höhepunkt ist die Versteigerung von 6 wunderbaren Lebkuchenhäusern, die Bäckerlehrlinge des 3. Lehrjahres am OSZ "Gottfried Wilhelm Leibnitz" in Eisenhüttenstadt hergestellt haben. Es sind alles Unikate als Unterstützung für die Ballonhallensanierung. Im nächsten Jahr will man sich an die Ballonhalle aus Lebkuchen wagen. Stiller hofft nicht nur deshalb, dass die Bäckereiausbildung in Eisenhüttenstadt erhalten bleibt.
Ein siebentes Lebkuchenhaus gibt es als Hauptpreis im Weihnachtswetterpreisausschreiben.
Bernd Stiller
Vereinsvorsitzender

Ende Nov. 2006

Der Verein "Wettermuseum e. V." in Lindenberg möchte eine Jugendgruppe bzw. Arbeitsgemeinschaften aufbauen, in denen mit Schülerinnen und Schüler insbesondere der Altersgruppe 12 bis 18 Jahre Themen rund um Meteorologie und Wettervorhersage bearbeitet werden können. Beginn eines von der AKTION MENSCH (www.diegesellschafter.de) geförderten Projektes ist der 01.12.2006, die Laufzeit beträgt zunächst 7 Monate. Zu der heutigen Auftaktveranstaltung - einen Filmabend mit dem Klimathriller von Roland Emmerich: "The Day After Tomorrow" - lädt der Verein alle Interessierten ein, natürlich sind auch ältere Gäste willkommen. Beginn 18 Uhr in den Vereinsräumen hinter der ehemaligen Gesamtschule.
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03.10.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,
in den ersten Öffnungstagen fand die erste Ausstellung des Vereins "Wettermuseum e.V." in Lindenberg (Landkreis Oder-Spree) eine gute Resonanz bei den Besuchern.
Beliebt ist auch der Wettbewerb um die beste Temperaturprognose für den Tag nach Ende der Ausstellung. Wer der Tageshöchsttemperatur von Lindenberg am Sonntag, den 08. Oktober, am nächsten kommt, gewinnt einen Kurzaufenthalt in der Oder-Spree-Ferienregion. Die Hotel- und Ferienanlage "Landal Glubigsee" hat diesen Preis gestiftet. Zwei Nächte für zwei Personen inklusive Frühstück, jetzt noch im goldenen Herbst, oder auch nutzbar bis April 2007. Der zweite Preis ist die Richard Aßmann - Biographie im Wert von 17,50 €. Teilnehmerkarten liegen in den Ausstellungsräumen noch bis Samstag 16 Uhr aus.
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28.09.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Zusammenhang mit der Vereinsgründung "Wettermuseum e.V." am 15.09. hat unser Projekt viel Aufmerksamkeit erfahren.
Dabei hatten wir auch stets auf die morgige Ausstellungseröffnung hingewiesen. Ich möchte es hiermit nicht versäumen, nochmals die offiziellen Öffnungszeiten - gegebenenfalls auch für Ihre Veranstaltungspläne - zu nennen.
Freitag 29.09.2006 17 Uhr: Eröffnung bzw. "Kleine Eröffnungsfeier"
Ab Samstag 30.09.2006 bis 07.10.2006
werktags 09-16 Uhr
samstags 11-16 Uhr
an Sonn- und Feiertagen 10-16 Uhr

Ort: Flachbau (ehemalige Bibliothek) Schulhof alte Gesamtschule Lindenberg (OT von 15848 Tauche)
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
Verein Wettermuseum e.V.

17.09.2006

Vereinsgründung hat stattgefunden! (Presseerklärung)

09.09.2006

Vereinsgründung findet am 15.09.2006 statt! (Presseerklärung)

23.03.2006

Auftaktveranstaltung Lehrerfortbildung mit mehr als 40 Teilnehmern erfolgreich! (Presseerklärung)

20.02.2006 Info zur Lehrerfortbildung

Sehr geehrte Damen und Herren,
zur Vereinfachung übermittle ich Ihnen eine kurze Pressemitteilung nicht als Attachment sondern in der nachfolgenden Textform. Für eine zeitnahe Übernahme unserer Information auf Berlin/Brandenburg- oder Bildungs-/Schulseiten bin ich Ihnen sehr dankbar. Für weitere Informationen stehe ich gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
(für den Initiatorenkreis
Wettermuseum Lindenberg)

Lehrerfortbildung Meteorologie
Wie kann man mit einem Mikrofon die Lufttemperatur messen? Und machen das die Meteorologen wirklich?
Bei Begegnungen von Schülern, Lehrern und Wissenschaftlern entstand im Herbst 2005 in Lindenberg, dem Standort des Richard-Aßmann-Observatoriums, die Idee einer Lehrerfortbildungsveranstaltung in Ostbrandenburg. Der Auftakt ist am 23. März um 15:15 Uhr in Fürstenwalde in der Nebenstelle der Kreisverwaltung. Der 23. März ist der Welttag der Meteorologie. Schirmherrin der Veranstaltung ist die stellv. Landrätin Dr. Ilona Weser. Weitere Infos unter "www.wettermuseum.de/fortbildung", die Veranstalter bitten um eine Voranmeldung.

Fotos2007


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Seite erstmals erstellt: 20.02.2006, letzte Änderung dieser Seite: 27.05.2018 ||